User Online: 1 | Timeout: 16:22Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Rücksicht nehmen
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Radfahrer nach Sturz von Lkw erfasst″ (Ausgabe vom 2. September).

In den letzten Tagen wurde wieder vermehrt auf die Verkehrssituation im Hinblick auf die Neumarkt-Entwicklung hingewiesen. Wieder kam das Argument auf, dass viel Autoverkehr vermieden werden könnte, wenn mehr Menschen das Fahrrad benutzen würden. Ich selber wurde leider [...] auf dem Erich-Maria-Remaque-Ring/ Berliner Platz als Fahrradfahrerin Augenzeuge eines schrecklichen Verkehrsunfalls. Beteiligte waren wieder Fahrradfahrer und motorisierte Fahrzeuge. Wenn die Fahrradwege in Osnabrück sicherer wären und die motorisierten Fahrer und damit meine ich nicht unbedingt immer die Lkws mehr Rücksicht auf die Radfahrer nehmen würden, bin ich sicher, dass mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen würden. Ich selber erlebe fast jeden Tag eine Art Spießroutenlauf mit dem Rad und muss sagen, dass ich immer froh bin, wenn ich heil von A nach B komme. Fahrradfahren macht in der Osnabrücker Innenstadt gerade zu Berufsverkehrszeiten keinen Spaß mehr!

Sibylle Wegner

Osnabrück

In dem Artikel wird von vermutlichen Provokationen gesprochen. Worin lagen diese? Dass der Radfahrer auf der Fahrspur gefahren ist? Dazu ist er laut Gesetz sogar gezwungen, schließlich muss er einen Meter und mehr zum ruhenden Verkehr, also parkenden Autos einhalten. Sogar der Polizeibeamte sagt, dass der Lkw genug Sicherheitsabstand eingehalten hätte. Interessant, auf den Bildern sieht man doch deutlich, dass der Lkw nicht die Spur gewechselt hat. Das müsste er aber, wenn er den gesetzlich vorgeschrieben Abstand zum Radfahrer einhalten möchte. Gerichte gehen von circa zwei Metern Abstand aus aufgrund der Sogwirkung. Das heißt, ein Auto beziehungsweise Lkw muss einen Radfahrer gar nicht touchieren, um einen Unfall zu provozieren. [...]″

Matthias Lauxtermann

Osnabrück
Autor:
Sibylle Wegner
 
Matthias Lauxtermann


Anfang der Liste Ende der Liste