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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Limberg-Kaserne wird bald durch Grünzone geteilt
Zwischenüberschrift:
Osnabrück schafft für 478 000 Euro einen neuen Park mit Terrassen und geschwungenen Wegen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In der ehemaligen Kaserne am Limberg in der Dodesheide entsteht ein Grünzug, der als Pufferzone zwischen Gewerbegebiet und Wohnsiedlung gedacht ist. Die Straße soll zu einem Radweg zurückgebaut werden. Am Freitag startete Oberbürgermeister Griesert die dreimonatige Bauphase.
In den kommenden drei Monaten soll auf einer sechs Hektar großen Fläche eine Grünanlage entstehen, die als Erholungs- und Freizeitangebot vor allem für die umliegenden Wohnsiedlungen dienen soll. Seit März 2009 lief die Planung für die Neuausrichtung des alten Kasernengeländes.
Es wird ein Grünzug entstehen, der die Qualität einer Parkanlage hat″, sagt Klaus Wiebold, zuständig für die Planung der neuen Grünzone. 800 Meter lang und 50 bis 80 Meter breit wird der Park werden.
Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zeigte sich erfreut über das Projekt und erläuterte die Bedeutung: Damit entsteht ein grüner Puffer zwischen der Altbebauung und der geplanten gewerblichen Nutzung.″ Mit Blick auf zukünftige städtebauliche Projekte sagte er: Wenn wir uns baulich entwickeln wollen, müssen wir dem Thema städtisches Grün mehr Raum geben.″
Die Grünanlage soll als Rückzugs- und Erholungsmöglichkeit dienen, aber auch zum Radfahren, Wandern und Laufen einladen. Zudem spiele die ökologische Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Spezielle Pflanzen und Gräser, sogenannte Blühsäume, sollen in die Anlage integriert werden, die dem Insekten- und Bienensterben entgegenwirken, so Klaus Wiebold.
Bäume bleiben
Der Grünzug besteht aus sieben einzelnen Terrassen, die über einen flussartig geschwungenen Weg miteinander verbunden und barrierefrei zu erreichen sind. Über vier Stichwege gelangen Besucher der umliegenden Wohngebiete auf die Parkanlage. Die Anschlüsse erfolgen über die Newtonstraße, die Walter-Haas-Straße, den Bierbaumweg und die Straße In der Dodesheide″.
Planung und Bau kosten die Stadt Osnabrück 478 000 Euro und werden laut Stadtkämmerer Thomas Fillep größtenteils durch Städtebaufördermittel des Bundes bezahlt und zu einem Drittel von der Stadt übernommen.
Auf dem mit 70 Hektar größten ehemaligen britischen Kasernenstandort sollen sich laut Oberbürgermeister Griesert auch Unternehmen ansiedeln, denen mit dem neuen Grünzug der Standort in der Dodesheide schmackhaft gemacht werden soll. Zudem ist ein Kindergarten an der ehemaligen Sanitätsstation der Kaserne in Planung.
Das Osnabrücker Unternehmen Steinhake setzt die Planung um. Der Baumbestand bleibt erhalten. Der Zaun, der das ehemalige Kasernengelände noch umschließt, soll nach Ende der Bauarbeiten entfernt werden, um den Blick auf die Grünflächen frei zu machen.
Der Grünzug wird später den Waldfriedhof Dodeshaus und das Carolinger Holz mit dem Nettetal verbinden. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann die Straße Am Limberg″ zu einem Fahrradweg umgestaltet werden.
Problematisch wird es für Besucher aber bei Dunkelheit: Die Parkanlage wird leider nicht beleuchtet. Dies ist leider immer so″, sagt Oberbürgermeister Griesert skeptisch. Zudem werden auf dem Gelände wohl feste Grillplätze installiert. Wir wollen nicht, dass an jeder Stelle gegrillt wird″, so Thomas Fillep.

Bildtext:

Spatenstich mit Fluchtstangen. Auf dem Bild von links: Ralf Steinhake, Christoph Windus (beide vom Gartenbaubetrieb Steinhake), Landschaftsarchitekt Klaus Wiebold, Kämmerer Thomas Fillep, und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Elvira Parton
Autor:
apo


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