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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Thümler: Schleusen ausbauen
Zwischenüberschrift:
CDU-Fraktionschef besucht den Osnabrücker Hafen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Björn Thümler, Chef der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, hat auf Einladung der Osnabrücker Christdemokraten den Osnabrücker Stadthafen besucht. Über die Zukunft des 100 Jahre alten Hafens sprach er unter anderem mit Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen bei den Stadtwerken Osnabrück.
Im Hafen ist zurzeit etwa 15 Stunden am Tag Betrieb. 600 000 Tonnen werden jedes Jahr über die Wasserstraße abgewickelt. Von Beginn an war der Hafen eng mit der Georgsmarienhütte verbunden. Zunächst waren es Erze, die transportiert wurden, heute ist es Schrott, der zum Einschmelzen nach Osnabrück kommt und dann per Bahn zum Ofen gebracht wird. Aber auch Steine aus dem Piesberg, Mineralöl oder Papier tragen zum Umsatz bei. Insgesamt hängen in der Region gut 3000 Arbeitsplätze am Osnabrücker Hafen.
Sorgen bereitet den Hafenbetreibern die Situation der beiden Schleusen am Stichkanal. Die 100 Jahre alten Systeme sind nicht mehr für die aktuellen großen Schiffe ausgelegt. Sie seien zu kurz und zu schmal, sagte Rolfes. Und sanierungsbedürftig seien sie außerdem. Auch die eingeschränkten Schleusenzeiten stünden einem noch erfolgreicheren Betrieb im Wege: Mit nur etwa 40 Stunden pro Woche sei der Zugang zum Hafen sehr eingeschränkt.
Thümler versprach dem Stadtwerke-Vorstand, sich weiter für den Hafen und den Ausbau des Stichkanals einzusetzen. Wünschenswert sei eine engere Zusammenarbeit mit anderen Häfen, nicht zuletzt in den Niederlanden. Die Holländer denken da schon viel offener″, sagte der Politiker.
Was die Situation der Schleusen betrifft, sprach sich Thümler für einen Neubau aus. Eine Sanierung der alten Bauwerke werde sicherlich teurer und behebe nicht das Problem der zu geringen Größe.
Aber auch bei den anderen Verkehrswegen will sich die CDU nach eigenen Angaben für Ausbauten einsetzen. Dazu gehören nach Auskunft des Osnabrücker CDU-Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper der Ausbau der A 33-Nord und auch die Bahnlinie Minden–Hannover. Die Probleme im Nadelöhr Minden machten diese Strecke für Zugreisende derzeit leider unattraktiv. Hier müsse schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden.

Bildtext:

Björn Thümler (rechts) besuchte auf Einladung der Osnabrücker CDU den 100 Jahre alten Stadthafen und sprach sich für dessen Weiterentwicklung aus. Foto: Seiler
Autor:
rs


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