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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Umsonst und draußen am Ufer
Zwischenüberschrift:
Erste „Hasekultur″ am 29. Juli
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. An kaum einer anderen Stelle in der Innenstadt ist es entlang der Hase so schön wie am Haseuferweg gegenüber der Neuen Mühle. Am Freitag, 29. Juli, wollen zwei Osnabrücker diesen Ort für einen entspannten Musik-Abend unter freiem Himmel nutzen.

Für mich ist das einer der schönsten Plätze in Osnabrück″, sagt Timo Wenner. Oft wird gesagt, dass es in Osnabrück kein schönes Ufer gibt. Aber hier ist das Wasser klar, und die Sonne scheint lange auf die Stufen.″ Eben- jene Stufen sollen die Location für die Veranstaltung sein, für die Wenner mit Kumpel Ferdi Ay aktuell via Facebook wirbt. Passender Titel: Hasekultur.

Das Konzept ist schnell erklärt: Ab 19 Uhr spielt die Band Die Barhocker″ ein Unplugged-Konzert auf dem Betonsockel, der am Haseufer eingelassen ist. Besucher nehmen bequem auf den Stufen davor Platz und können sich nach Lust und Laune in den umliegenden Restaurants und Kiosken selber versorgen. Ein zwangloses Beisammensein soll der Abend werden, ein Eintritt wird nicht erhoben. Das soll den Charakter der Veranstaltung ausmachen: Es ist alles ehrenamtlich organisiert und hat lockeren Charakter″, sagt Wenner. Zur Sicherheit habe er den Kontakt zum Ordnungsamt gesucht. Die Antwort: Das, was das Duo da vorhat, ist nicht genehmigungspflichtig grünes Licht also.

Für Wenner dient die Aktion auch dem Zweck, den öffentlichen Raum wieder mehr zu nutzen. Der Veranstaltungsort in Sichtweite des Alando hat es dem Osnabrücker nämlich angetan: Ich bin oft hier an der frischen Luft, mache regelmäßig sauber und werde das auch vor und nach der Hasekultur tun.″

Wie viele Besucher kommen, wissen Wenner und Ay noch nicht. Wenn das Konzept funktioniert, wollen wir noch im August einen weiteren Termin organisieren. Und 2017 könnte es dann monatlich weitergehen″, sagt Wenner. Für den Fall, dass das Wetter nicht mitspielen sollte, findet die Veranstaltung bei Shock Records statt passenderweise in der Hasestraße.

Bildtext:
Timo Wenner und Ferdi Ay (von rechts) am Haseufer gegenüber der Neuen Mühle.
Foto:
Sebastian Philipp
Autor:
sph


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