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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aufs Auto angewiesen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Osnabrück nicht mit Busspuren verseuchen″ (Ausgabe vom 2. August).

Grundsätzlich kann man Osnabrück eine relativ gute Buserschließungsqualität attestieren, auch wenn einige Stadtteile nicht optimal erschlossen sind, ebenso fehlt eine Ringlinie, die wie ehemalige Nafi-Buslinie, die Osnabrück konsequent umrundet. Münster hat zwar einen erheblich höheren Radfahreranteil, Osnabrück weist demgegenüber einen deutlich höheren Busanteil auf. Hier gilt es, in Osnabrück Ursachenforschung zu betreiben: Preis und Tarifstruktur, Liniennetz- und Fahrplangestaltung gehören hier auf den Prüfstand.

Warum muss jemand, der von Ostercappeln mit dem Bus nach Bissendorf fahren muss, über den Neumarkt fahren? Warum gibt es keine Jobtickets oder Sammelbusse? [. . .] Eine nur ideologisch motivierte flächendeckende Busspur in Osnabrück erscheint nicht ratsam, denn diese bewährt sich nur in Großstädten [. . .]. In der wesentlich einwohnerschwächeren Stadt Osnabrück mit ihren vielfältigen Verkehrsbeziehungen ins ländliche Umland spielt der Autoverkehr dagegen eine überaus wichtige Rolle, und dies nicht nur im Berufs-, sondern auch im Einkaufsverkehr.

Die knappen Straßenflächen für den (außer im Straßenzug Neuer Graben–Neumarkt–Wittekindstraße sowie zum Teil Möserstraße) nur erheblich geringer verkehrenden Busverkehr zu nutzen würde bedeuten, den Autoverkehr dort künstlich zu stauen, ohne aber ein planungsrelevantes , Mehr′ an Busverkehrsqualität zu erreichen: Die Busse würden spätestens an Straßenabschnitten ohne Busspuren im durch ebendiese Busspuren erzeugten Autorückstau stecken bleiben. Schwer verständlich ist die im Artikel erwähnte Position der FDP, welche Zitat den , Autofahrern [. . .] in Osnabrück das Leben schwerer machen [. . .]′ will. Vergisst die ehemalige Wirtschaftspartei, dass die Einzelhändler, Handwerker und Freiberufler und deren Kunden auf das Auto angewiesen sind? Das Ziel der Grünen überrascht nicht: Osnabrück soll zu ,[. . .] zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus [. . .], erschlossen werden, , Busse müssen in der Stadt Vorfahrt haben′, man solle sich , [. . .] die Chance auf eine Straßenbahn [. . .]″ nicht verbauen. Wo will Herr Jens Meier (Stadtratsgrüne) die 326 Millionen (siehe Machbarkeitsstudie) für eine Stadtbahn hernehmen, wenn die Gewerbesteuern nach diesem radikalen Einschnitt sinken werden ?″

Steffen Grüner

Osnabrück
Autor:
Steffen Grüner


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