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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Begegnungen im grünen Bereich
Zwischenüberschrift:
Erstes interkulturelles Nabu-Naturfest am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein voller Erfolg war das interkulturelle Naturfest am Schölerberg, das der Naturschutzbund (Nabu) Osnabrück jetzt erstmals veranstaltet hat. Es fand statt im Rahmen einer im vergangenen Herbst gestarteten Projektreihe des Verbandes zur Flüchtlingshilfe.
Osnabrück. Getreu dem Motto Neubürger und Alteingesessene erleben gemeinsam die Natur″ versammelten sich knapp 100 Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedenster Nationalitäten auf der landkreiseigenen Nabu-Wiese am Bodenpark Schölerberg, der zur Expo 2000 errichtet worden ist. Dort konnte in entspannter sommerlicher Atmosphäre und dank vieler ehrenamtlicher Helfer nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch gespielt, gebastelt, gesungen, musiziert und geraten werden. Ein Naturquiz mit anschaulichen Fragen rund um Tiere, Spuren, Pflanzen und Früchte gehörte ebenso zum Angebot wie eine Naturrallye: einmal für Erwachsene in Form eines Geocaching-Parcours und zum anderen speziell für Kinder, die anhand von in der Umgebung versteckten Bildern auf Schatzsuche durch Wald und Wiesen gehen konnten. Konzipiert worden war das lehrreiche Unterhaltungsprogramm von Viktoria Klink, die derzeit ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr beim Nabu absolviert.
Auch Flüchtlinge an die Natur heranzuführen, ihnen darüber die Begegnung mit Einheimischen zu ermöglichen und dabei wiederum deren Berührungsängste abzubauen das hält der Ortsvorsitzende Andreas Peters für eine gesellschaftliche Verpflichtung des Nabu, der sich dafür in entsprechende Netzwerke eingeklinkt″ habe. Die Wiese soll im Herbst umgegraben werden, um dort gemeinsam mit den Neuankömmlingen ein Gartenprojekt zu starten, für das derzeit noch Sponsoren gesucht werden. Den Ort konnten sich die zukünftigen Gärtner nun schon einmal ansehen. Um auch die Verständigung im grünen Bereich zu halten, standen zwei Dolmetscher für arabische und persische Sprachen zur Verfügung.
Als dann am späten Nachmittag das Lagerfeuer entzündet und darauf Stockbrot gebacken worden war, brachten die Gäste die Natur buchstäblich zum Klingen. Nicht nur mit Gitarren, Cajón, Bongo-Trommeln und anderen Perkussionsinstrumenten, sondern auch mit zuvor selbst gebastelten Rasseln aus Papprohren, die mit Reis, Sand oder anderen Naturmaterialien gefüllt wurden und Regenmacher genannt werden.
Zum Glück blieb dies aber auf die Akustik beschränkt, und zu den rhythmisch-prasselnden Geräuschen gesellten sich keine tatsächlichen Regentropfen dazu. Ganz im Gegenteil: Die Sonne lachte noch den ganzen Abend lang auf die Wiese der Begegnung, auf der dann auch anstelle von Regentänzen eher fröhliche Feuertänze aufgeführt wurden.

Bildtext:

Die Natur zum Klingen brachten die großen und kleinen Gäste des Nabu-Naturfestes am Bodenpark. Foto: Thomas Osterfeld


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