User Online: 1 | Timeout: 18:14Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
OSB will die Stadt grüner machen
Zwischenüberschrift:
Vorzeige-Projekt in Eversburg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Osnabrücker Servicebetrieb will dem Rat noch Ende August einen Vorschlag zur nachhaltigeren Entwicklung von Grünflächen vorlegen. Damit folgt er den Empfehlungen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Der Stadtteil Eversburg soll grünes Vorzeige-Projekt werden.

Osnabrück. Die deutschen Großstädte wachsen unaufhörlich. Auch Osnabrück ist da keine Ausnahme. Ende 2015 wuchs die Stadt auf 165 600 Einwohner. Doch die Grünflächen in der Stadt wachsen nicht proportional mit. Schlimmer noch: Die knappen Ressourcen der Stadt reichen noch nicht mal aus, um alle bestehenden Grünflächen in der Stadt angemessen zu pflegen.

Der Bund vergibt zwar Fördergelder an die Kommunen für den Neubau von Grünflächen, doch die fortlaufenden Pflegekosten müssen die Städte selber tragen. Grünflächen sind wie Autos. Sie müssen ständig erhalten werden, und das kostet″, sagt Axel Raue, Leiter des Osnabrücker Servicebetriebs, der sich neben Straßenreinigung und - erhalt auch um das öffentliche Grün kümmert. Aber die Leute sind viel öfter im Freien als früher und brauchen gut gepflegte Erholungsflächen.″

Im Stadtteil Eversburg, wo der städtische Entsorgungsbetrieb sitzt, fehlt es besonders an Naherholungsmöglichkeiten für die dort ansässigen Betriebe, die Grünflächen sind zerstückelt, es gibt viele Lärmquellen durch schweren Verkehr.

Nun wollen Axel Raue und sein Gärtnerteam vom OSB für diesen Standort ein bis zwei Pilotprojekte für nachhaltige Grünflächen im 3-D-Modell erarbeiten. Mit diesem Projekt folgt er den Empfehlungen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die mit ihrem Empfehlungsbericht Grünbuch″ die Kommunen auf die Wichtigkeit von urbanen Grünflächen aufmerksam machen will. Gleichzeitig sollen die Kommunen bei guten Ideen noch mehr Fördergelder für die Aufrechterhaltung von städtischem Grün bekommen.

Bis Ende August will der Servicebetrieb sein Projekt dem Stadtrat vorlegen. Sobald es einen entsprechenden Ratsbeschluss gibt, will der Betrieb mit den Bürgern und der Wirtschaft in einen Dialog treten. Ob am Ende tatsächlich mehr Fördergelder fließen oder das Projekt Utopie bleibt, ist noch nicht sicher.

Mehr aus Osnabrück und seinen Stadtteilen auf noz.de/ os
Bildtexte:
Der Stichkanal im Stadtteil Eversburg bietet bereits Naherholung und Freizeitmöglichkeiten. Die grünen″ Angebote im Stadtteil sind aber zerstückelt.
Axel Raue und Hans Schröder vom Osnabrücker Servicebetrieb wollen mehr nachhaltige Grünflächen in der Stadt vor allem auch in Eversburg.
Foto:
Stadt Osnabrück/ Silke Brickwedde, Hermann Pentermann
Autor:
Claudia Scholz


Anfang der Liste Ende der Liste