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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neumarkt am besten auch busfrei
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur erneuten Sperrung des Neumarkts ab 18. Juli.

Nun wird er also wieder autofrei, der Neumarkt. Ob dies gelingt, wird sich jedoch erst noch zeigen. Denn wie bereits beim letzten Mal gehe ich davon aus, dass sich daran wieder nicht alle Autofahrer halten werden. Anzunehmen, dass es hauptsächlich Autofahrer aus anderen Städten sind, wäre fatal. Denn beim letzten Mal habe ich einige Male beobachten können, dass die Mehrheit der Autofahrer, die trotzdem den Neumarkt mit ihrem Auto überqueren, aus Osnabrück kommt. Schon damals hätte ich mit gewünscht, dass diese Handlungen mehr beachtet und bestraft worden wären. [. . .]

Darüber hinaus ist es meiner Meinung nach ein Fehler, dass der Neumarkt auch, falls er denn dauerhaft autofrei werden sollte auch weiterhin von Bussen befahren wird. Wie soll es zukünftig möglich sein, dass man auf dem ehemaligen Verkehrsschwerpunkt in Ruhe einen Kaffee trinken kann, wenn dieser neue , Ort der Entspannung′ trotzdem regelmäßig von Bussen angefahren wird? Es ist weder entspannend, noch gesund, wenn man an die Abgase denkt, die dort entstehen beziehungsweise bestehen. Falls es in Zukunft nur noch Elektrobusse geben würde, wäre dies trotzdem nicht ungefährlicher, da die Sicherheit der Fußgänger auch dadurch nicht hundertprozentig gewährleistet werden kann. Statt den Neumarkt nur autofrei zu erklären, würde ich mich freuen, wenn er auch busfrei werden würde.

Statt mitten in die Stadt zu fahren, wäre es doch möglich, dass die Busse, die zum Beispiel aus Richtung Belm, Schinkel, Lüstringen und aus der Dodesheide kommen, in die Möserstraße abbiegen. Die andere Seite, aus Hellern, Wüste kommend, könnte dann die Seminarstraße (ist jedoch sehr eng) oder den Schlosswall/ Johannistorwall benutzen.

Damit auch ältere Menschen und auch welche, die Probleme mit dem Laufen haben, noch gut in die Innenstadt beziehungsweise dann zum Neumarkt gelangen können, wäre es natürlich von Vorteil, wenn man direkt dort, wo die Busse am nahesten am Neumarkt sind, eine neue Haltestelle bauen würde [. . .].

Wenn Ossensamstag ist, wird der Busverkehr umgeleitet und der Neumarkt sowie viele Bereiche der Innenstadt ebenfalls umfahren. Das wäre doch ebenfalls eine mögliche Dauerlösung.

Der , alte′ Neumarkt sollte meiner Meinung nach umfahren werden, aber natürlich dennoch erreichbar sein für Fußgänger und Radfahrer. Der , neue′ Neumarkt, also der neue Busbahnhof, könnte doch am Hauptbahnhof eine , neue′ Bleibe finden. Viele Buslinien halten hier bereits, deswegen wäre es doch praktisch, wenn man die restlichen Buslinien auch dorthin manövriert. Damit wäre die Innenstadt beziehungsweise zumindest das Zentrum weitestgehend auto- und busfrei. [. . .].″

Nicholas Wengerowski

Osnabrück
Autor:
Nicholas Wengerowski


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