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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Absurdität der Euro-Normen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Städte planen Fahrverbote für Diesel″ (Ausgabe vom 1. Juli).

Können oder wollen Politiker und Stadtplaner nicht lesen, oder sind sie zu dumm, offensichtliche Fakten nicht zu verstehen?

Es geht in der aktuellen Diskussion doch nicht nur darum, dass Euro-5-Fahrzeuge des Volkswagenkonzerns die geforderten Prüfstandswerte nur mit einer Schummelsoftware erfüllen. Sondern viel gravierender ist doch, dass der Schadstoffausstoß im realen Fahrbetrieb bei nahezu allen Herstellern extrem bis zum 35-Fachen von den geforderten Euro-Norm-Werten abweicht.

Neufahrzeuge mit Euro-6-Norm und auch bereits umgerüstete Euro-5-Fahrzeuge von VW machen da keine Ausnahme. Dieses beweisen Tests des ADAC und der Deutschen Umwelthilfe. Konkret heißt das anhand der Werte in g/ km, dass Euro 5- und Euro-6-Fahrzeuge im normalen Fahrbetrieb einen Ausstoß von Stickoxiden haben, der gerade noch so in den Grenzen der Euro-3-Norm liegt.

Eine Absenkung der Stickoxidkonzentrationen wird in den Städten deshalb niemals eintreten, selbst wenn nur noch Dieselfahrzeuge mit einer blauen Plakette und theoretischer Euro-6-Norm freie Fahrt haben.

Um die Absurdität der Euro-Normen noch zu verdeutlichen, sei noch erwähnt, dass der Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffausstoß auf dem Prüfstand nur bei geringer Last und geringer Drehzahl bis maximal 120 km/ h gemessen werden. Dieses entspricht nicht im Geringsten dem Fahrprofil eines Fahrzeuges im realen Betrieb.″

Peter Wranik

Georgsmarienhütte

Bildtext:
Zehntausenden Dieselfahrzeugen droht aufgrund des zu hohen Stickoxidausstoßes ein Fahrverbot in Innenstädten wie Hannover, Osnabrück und Göttingen.
Foto:
dpa
Autor:
Peter Wranik


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