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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt sammelt Klimadaten mit zehn Meter hohen Masten
Zwischenüberschrift:
Bessere Vorsorge bei Starkregen und extremer Hitze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Starkregen und Überschwemmungen werden auch in Osnabrück als Vorgeschmack auf Klimaveränderungen gewertet, die in Zukunft noch weitaus gravierendere Auswirkungen haben dürften. Um sich besser zu rüsten, erhebt die Stadt Klimadaten. Zu diesem Zweck wurden jetzt zwei Messmasten aufgestellt.
Der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz entwickelt eine Klimaanpassungsstrategie, um die befürchteten Folgen des globalen Temperaturanstiegs wie extrem heiße Nächte, Starkregen oder Orkane abzupuffern. Auf dem Rißmüllerplatz, einem der am meisten aufgeheizten Plätze in Osnabrück, wurde ein Mast mit Messinstrumenten installiert.
Ein zweiter zehn Meter hoher Mast steht in den Haseauen östlich der A 33. Bis zum Oktober sollen jeweils Wind richtung und - geschwindigkeit, Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck gemessen werden, wie Ulrich Greiten vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz ankündigt. Neben diesen stationären Messungen sind Messfahrten durch die Stadt und weitere Modellrechnungen geplant.
Die Stadt Osnabrück erhält eine 70-prozentige Förderung für die stadtklimatische Untersuchung und das daraus resultierende Klimaanpassungskonzept. Mit dem Konzept werden konkrete Empfehlungen erarbeitet, die bei der Stadtplanung, beim Hochwasserschutz oder der Gesundheitsvorsorge herangezogen werden sollen.
Für weitere Informationen steht der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz unter der Telefonnummer 05 41/ 3 23-31 73 zur Verfügung

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Bildtext:

Klimadaten werden von den Sensoren an diesem Mast auf dem Rißmüllerplatz erfasst. Foto: Jörn Martens
Autor:
rll


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