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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Gift in der Luft am Neumarkt
Zwischenüberschrift:
Nach Öffnung für Autoverkehr
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Schadstoffbelastung auf dem Osnabrücker Neumarkt ist nach Öffnung für den Autoverkehr wieder gestiegen.
Osnabrück. Das größte Problem in der Osnabrücker Schadstoffbilanz ist das Stickstoffdioxid (NO2), das vor allem den Auspuffrohren von Dieselfahrzeugen entweicht. Am Neuen Graben ist der Durchschnittswert für NO2 nach Öffnung des Neumarktes für den Individualverkehr im Februar von 42 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/ m³) auf 54 Mikrogramm angestiegen. Der Grenzwert beträgt 40 Mikrogramm. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Ratsfraktion der Grünen hervor.
Am Schlosswall ist die Belastung dagegen von durchschnittlich 50 Mikrogramm das ist der Jahresmittelwert 2015 für diesen Standort auf 47 Mikrogramm gesunken.
Das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim misst die Stickstoffdioxidbelastung an drei Stellen: im Messcontainer am Schlosswall und in zwei sogenannten Passivsammlern am Neuen Graben 52 (zwischen Lyrastraße und Neumarkt) und vor dem ehemaligen Wöhrl-Gebäude auf dem Neumarkt. Passivsammler sind Plastikboxen von der Größe eines Weckglases. Sie sind unauffällig über den Köpfen der Passanten an Laternenmasten befestigt. Im Zwei-Wochen-Rhythmus werden die Sammler ausgewertet. Die Box am Wöhrl-Gebäude ist erst seit dem 18. März in Betrieb. Hier wurde ein Stickstoffdioxid-Wert von 51 Mikrogramm ermittelt.
Der Neumarkt hält auch den Stadt-Rekord in der Schadstofftabelle. 2011 wurden hier im Jahresmittel 63 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft festgestellt. Nach der Sperrung des Neumarkts sank der Wert 2015 zwar deutlich, blieb mit 42 oder 43 Mikrogramm aber immer noch knapp über dem Grenzwert. Die Hälfte dieser NO2-Grundlast kam nach Angaben des städtischen Umweltamtes aus den Bus-Auspuffen, die andere Hälfte strömte als unkontrollierbare Hintergrund-Belastung von außen ein.
Autor:
Wilfried Hinrichs


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