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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Wie wollt ihr in Zukunft leben?″
Zwischenüberschrift:
GSG-Schüler befassen sich mit ihrem ökologischen Fußabdruck
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was würde passieren, wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie wir in Deutschland? Mit dieser Leitfrage befassten sich Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums (GSG) an ihrem schulinternen Tag des globalen Lernens″. Ausgehend von einer eindrucksvollen Multivisionsschau, diskutierten sie über Nachhaltigkeit und globale Fairness.
Bei der Nachbesprechung waren sich alle Schüler weitgehend einig, dass der Film vom Hamburger Verein Die Multivision″ sehr gut gestaltet war und vieles anschaulich machte, was schwer fassbar ist. Bis zu drei Erden würde es brauchen, wenn alle so leben würden wie wir in Deutschland, machte der Moderator klar. Jeder weiß, dass unser Lebensstil viele Probleme in der Welt verursacht″, bemerkte Silas, aber das ganze Ausmaß sei ihm vorher nicht bewusst gewesen.
Unsere Kinder werden keine Autos wie wir mehr fahren können, denn die fossilen Brennstoffe werden nur noch etwa 40 Jahre reichen, wenn wir so weitermachen wie bisher″, ergänzte Jan. Die Anschaffung eines Elektroautos können sich die Zehntklässler dennoch nicht vorstellen. Für uns als Schüler sind solche Autos viel zu teuer″, sagte Alea. Außerdem gebe es bisher noch zu wenige Ladestationen, sodass solche Autos nicht sehr praktisch seien.
Schockierend fand Clara, dass in vielen armen Ländern der Erde Getreide angebaut werde, das anschließend an Nutztiere verfüttert werde. Die Menschen dort hungern, obwohl eigentlich genug Nahrung da wäre. Das geht einfach nicht.″ Die Konsequenz daraus wäre für die Schülerin, zukünftig weniger Fleisch zu essen. Vielleicht könnte man auch in der Schulcafeteria einen vegetarischen Tag einführen″, regte sie an.
Die Problemseite war im Film sehr gut dargestellt″, bemerkte Vladis. Mir persönlich kamen aber die Lösungsansätze zu kurz. Am Ende lief es quasi auf das Fazit hinaus, dass unsere Politiker sich etwas ausdenken sollen, um die Probleme zu lösen.″ Dies greife seiner Ansicht nach aber zu kurz. Jeder kennt ja die Lösungen″, warf Clara ein. Das Problem ist, dass wir sie nicht umsetzen, weil wir nur an uns und an die Gegenwart denken und nicht daran, wie unsere Kinder in 40 Jahren mit den Konsequenzen leben werden.″
Viele denken vielleicht auch, dass sie selbst wenig ausrichten können und dass es kaum etwas bringt, wenn nur sie öfter Fahrrad fahren und weniger Essen wegwerfen″, sagte Rebekka dazu. In der Summe könnten solche kleinen Veränderungen des eigenen Lebensstils aber zu einer wirklichen Verbesserung führen.
Müssen wir unsere Standards wirklich zurückschrauben, um länger mit den vorhandenen Ressourcen auszukommen und mehr globale Gerechtigkeit zu erreichen?″, fragt Vladis. Schon heute gebe es in Wissenschaft und Technologie zahlreiche Ansätze zur Förderung einer nachhaltigen Lebensweise.

Bildtext:

Die Schüler des GSG befassten sich an ihrem schulinternen Tag des globalen Lernens″ mit der Frage: Was würde passieren, wenn alle Menschen auf der Welt so leben würden wie wir in Deutschland? Foto: Elvira Parton
Autor:
rbru


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