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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Lebensqualität und Gerechtigkeit
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Grüne veröffentlichen Wahlprogramm
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Grün ist Osnabrück am schönsten″, behaupten die Grünen und wollen mit diesem Slogan am 11. September als starke Kraft aus der Kommunalwahl hervorgehen.
Programm und Kandidaten für das Unternehmen Wahlkampf stehen fest und wurden jetzt von Vorstandssprecherin Anne Kura und Fraktionsvorsitzendem Michael Hagedorn vorgestellt. Das Kommunalwahlprogramm der Osnabrücker Grünen wird geprägt von der Forderung nach mehr Lebensqualität und Gerechtigkeit. Diese Schwerpunkte bilden nach den Worten von Kura die Basis für die einzelnen programmatischen Inhalte des in seiner Endfassung, die wahrscheinlich in den Sommerferien vorliegen soll, etwa 60-seitigen Papiers.
Im Einzelnen wollen die Grünen in der kommenden Ratsperiode unter anderem die Entwicklung der Stadt in Sachen Mobilität, Klimaschutz, Wohnen und Bildung vorantreiben. Mobilität wird ein entscheidendes Wahlkampfthema werden″, sagt Hagedorn. Das Hauptaugenmerk legen die Grünen hier nicht nur auf den Umweltschutz, sondern auch auf den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer. So soll der Anteil der Radfahrer am Individualverkehr bis 2025 auf 30 Prozent erhöht werden.
Breiten Raum nimmt auch die Bildungspolitik im Programm ein. Kura und Hagedorn sehen die Stadt auf diesem Feld vor großen Herausforderungen. Wenn wir Geld in Beton investieren, sollte es nicht in den Straßenbau fließen, sondern in unsere Schulen″, so Kura, die am 11. September ebenfalls für den Rat kandidiert. In Zeiten knapper Kassen dürfe die Suche nach neuen Wegen zur Finanzierung von schulischen Neubau- und Sanierungsprojekten kein Tabu sein. Die Grünen-Idee: die Gründung einer Schulstiftung, die die Stadt in die Lage versetzt, private Mittel zu akquirieren.
Hagedorn, geprägt durch die Erfahrungen 20-jähriger Ratsarbeit, weiß um die Diskrepanz zwischen wünschenswerten und realisierbaren Zielen: Das fehlende Geld legt uns in vielen Bereichen Zügel an.″ Mit dem Blick durch die Finanzbrille kommt er zu dem Schluss, dass neben der kritischen Auseinandersetzung mit finanziellen Großprojekten wie zum Beispiel dem Flughafen Münster/ Osnabrück, auch die Verwaltung einer Effizienzprüfung unterzogen werden solle.
Die Ratsarbeit auch in Kooperation mit der SPD bezeichnete Hagedorn als durchaus erfolgreich. Über eine Fortexistenz der Zählgemeinschaft mochten die beiden Grünen allerdings nicht spekulieren. Die Parteienlandschaft verändere sich, eine Prognose über den Wahlausgang und die daraus resultierenden Mehrheitsverhältnisse werde daher sehr schwer. Deshalb konzentrieren wir uns auf uns″, sagt Kura.

Bildtext:

Die Kandidaten der Grünen rüsten sich für den Kommunalwahlkampf 2016. Foto: Bündnis 90/ Die Grünen

Kommentar:

Die Kandidaten der Grünen für den Rat der Stadt

Wahlbereich 1: Volker Bajus, Loreto Bieritz, Jochen Weber, Monique Schulhoff, Holger Schmidt, Matthias Stock kamp, Reinhard Mai.

Wahlbereich 2: Diana Häs, Johanna Teubner, Thorge Babbe, Stephanie Bartsch, Philip Engler.

Wahlbereich 3: Anke Jacobsen, Otto Wetzig, Bernd Thober, Sara Theresa Becker, Matthias Bruns, Sebastian Ellinghaus.

Wahlbereich 4: Thomas Klein, Klaus Müller Reimann, Antonia Martin, Werner Sievers, Dieter Borgmann, Rita Büter, Todor Tosho″ Todorovic, Martin Saalfeld.

Wahlbereich 5: Sebastian Bracke, Juliane Päpke, Martina Scholz, Gudrit Boyer, Christina Riessland, Lars Brendler, Jan Wessels.

Wahlbereich 6: Michael Hagedorn, Michael Kopatz, Daniela Saalfeld, Heidelinde Lugert, Volkmar Lenzen, Susanne Hasenfuß, Felix Wurm, Martin Läer.

Wahlbereich 7: Anne Kura, Diana Meschter, Jean-Pierre Lecomte, Cordula Erdmann, Konstantin Ameis, Klaus Thorwesten, Stefan Knoll.

Wahlbereich 8: Birgit Strangmann, Reinhard Stolle, Anne Hüttl, Jens Meier, Rolf Brinkmann, Katrin Meier, Rolf Schiermeyer, Lisa Beerhues .
Autor:
dk


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