User Online: 1 | Timeout: 18:51Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Das musste ja mal so kommen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Chaotische Szenen in Achmer Zug völlig überfüllt: Nordwestbahn weist Vorwürfe zurück″ (Ausgabe vom 23. Mai).

Das musste ja mal so kommen wir können glücklich sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die NWB zu Veranstaltungen wie Maiwoche oder Weihnachtsmarkt in Osnabrück oftmals, gerade an Samstagabenden, vor allem bei der letzten Fahrt um 23 Uhr, viel zu wenige Wagen einsetzt und damit keinesfalls das Platzkontingent ausreichend berücksichtigt. Wir haben das Glück, nach dem Zustieg am Altstadt-Bahnhof schon am ersten Haltepunkt in Halen wieder aussteigen zu können. [. . .] Warum setzt die NWB bei solchen Veranstaltungen nicht eine spätere Sonderfahrt wie zum Beispiel Stoppelmarkt in Vechta um 24 Uhr oder 0.30 Uhr ein? Denn gerade der letzte Zug um 22.53 Uhr ist massenhaft überfüllt, oder es kommen, wie dieses Mal, nicht alle Fahrgäste mit, was bei größeren Entfernungen ärgerlich ist. [. . .]″

Conny Repkewitz

Lotte

Bizarr

Zu den Kommentaren zu dem Thema , Chaos-Zug′ auf der Strecke Osnabrück– Bramsche möchte ich als betroffener Passagier doch gerne ein paar Worte sagen. [. . .]

An einem Wochenende während der Maiwoche (betrifft übrigens auch den Weihnachtsmarkt!) die gleiche Platzkapazität zur Verfügung zu stellen wie an jedem normalen Werk- und Wochenendtag ist bizarr! Ich fahre seit Jahren zu beiden Anlässen mit der Nordwestbahn, und es ist seit Jahren chaotisch. Nun ist es eskaliert, und das ist auch gut so! Ich lade die Planungsverantwortlichen der NWB herzlich ein, einmal mitzufahren in ihrem , überfüllten, aber nicht völlig überfüllten′ Zug. Die NWB-Verantwortlichen sollten ihren Passagieren in dem besagten Zug auf Knien danken für ihr besonnenes, geduldiges und diszipliniertes Verhalten. In dem Waggon, in dem ich mich befand, wich die anfänglich fröhliche Gelassenheit bezüglich der drangvollen Enge nach circa 30 Minuten Stehen auf offener Strecke ohne Informationen über den Grund nach und nach einer gewissen Genervtheit, ohne einen Anflug von Aggression oder panischen Tendenzen.

Nur einigen jungen Damen in meiner Umgebung ging die Luft aus, was dann nach über einer Stunde des Wartens dazu führte, dass beherzte junge Männer die Notöffnung der Türen betätigten. Danach verließen die Passagiere ruhig und geordnet den Waggon Richtung Böschung. Einige Herren halfen, den Abstand zwischen Waggonboden und Böschung ohne Blessuren zu überwinden.

Sowohl in der Zeit, in der sich der Zug noch bewegte, als auch während der gesamten Wartezeit auf freier Strecke waren die gesendeten Durchsagen nicht zu verstehen. Ist es technisch nicht möglich, die Lautsprecheranlage so zu regeln, dass sie den Lärm, den 250 eingesperrte Personen machen, zu übertönen in der Lage ist? Völlig empört hat mich dann noch der Hinweis, dass der Zugführer einzuschätzen hat, wann ein Zug überfüllt ist. Das sieht mir doch sehr nach Bauernopfer aus. Die Verantwortung für dieses Ereignis liegt fraglos in der Etage, in der die Einsatzplanung gemacht wird, und die ist bestimmt einige Treppen über dem Zugführer. Und
in dieser Etage ist absolut fahrlässig gehandelt worden!

Heide Kröber

Bramsche

Bildtext:

Gestrandet in Bramsche-Achmer: Für viele Maiwochenbesucher dauerte es am Samstag lange, bis sie nach Hause kamen. Die Kapazität der Nordwestbahn reichte nicht aus. Foto: Nord-West-Media-TV
Autor:
Conny Repkewitz
 
Heide Kröber


Anfang der Liste Ende der Liste