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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
App leitet Buskunden zum Ziel
Zwischenüberschrift:
Der schnellste Weg: Neuer Service der Verkehrsgemeinschaft
Artikel:
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Originaltext:
Die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) bringt am Montag ihren kostenlosen VOSpilot an den Start. Die App soll den Kunden helfen, schnell und einfach die günstigste Verbindung zu finden.
Osnabrück. Für Smartphone-Besitzer ist Telefonieren fast zur Nebensache geworden. Apps bieten mittlerweile Lebenshilfe in jeder Situation jetzt auch für das Angebot der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS). Der regionale ÖPNV-Anbieter veröffentlicht am Montag seine neue App.
Die neue App VOSpilot″ wird ab dem 30. Mai alle regionalen Mobilitätsangebote in Stadt und Landkreis Osnabrück intuitiv und mit Mehrwert für den Kunden verknüpfen. Der Name der App soll dabei Programm sein, wie Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken Osnabrück, und Simon Schrenk, Leiter Betriebsplanung, bei der Vorstellung des digitalen Fahrplanhelfers versprachen.
Im 20. Jahr ihres Bestehens bringt die VOS, sozusagen als Geburtstagsgeschenk für ihre Kunden, eine kostenlose App für iOS und Android auf den Markt, die, so Linnenbrink, ganz einfach den schnellsten Weg zum Ziel in Stadt und Region″ zeigen soll. Wobei die App das gesamte Mobilitätsangebot der Region abbilden wird, nicht nur Bus und Bahn. Sie informiert auch über den günstigsten Weg mit dem Fahrrad oder über die Standorte von Carsharing-Fahrzeugen.
Auf seinem Weg durch Stadt und Region braucht der Kunde dank Ortungsdienst nicht einmal mehr zu wissen, wo er sich befindet oder wie die nächstgelegene Haltestelle heißt. Die App leitet ihn zu Fuß oder auf dem Rad auf dem kürzesten Weg zur Haltestelle und sagt ihm auch, wo er den Bus verlassen muss, um zügig an sein Ziel zu kommen. Dank der Verknüpfung mit den Fahrplänen der Bahn AG lässt sich aber auch gleich die Route zum Beispiel zum Frankfurter Flughafen checken. Gestattet der Nutzer der App den Zugriff auf seine im Smartphone hinterlegten Kontakte, kann ihn die App auch anhand dieser auf schnellstem Weg zum Ziel bringen.
Der VOSpilot bietet etliche regionale Details, die die Mobilität in Stadt und Landkreis sehr einfach verknüpft. Viele Funktionen sind bereits in der jetzt gestarteten ersten Version enthalten, weitere werden folgen. Ab Herbst bzw. zum Ende des Jahres werden auch Echtzeitinformationen abrufbar und Fahrscheine über das Smartphone buchbar sein. Zudem hält die App die VOS-Kunden über Verspätungen oder andere Behinderungen auf dem Laufenden.
Sind erst einmal alle Busse mit den entsprechenden Computern ausgestattet, wird ihre Position auf dem Smartphone verfolgbar sein. Wer verschlafen hat, kann also genau abschätzen, ob sich der kräftezehrende Spurt zur Haltestelle noch lohnt oder ob es nicht vielleicht doch sinnvoller ist, die Puste für den Tag zu sparen.
Im Angebot für die Stadt ist das Carsharing von Stadtteilauto integriert. Die Standorte der stationären Fahrzeuge sind auf einer Mobility Map zu sehen, neben den Haltestellen und Abfahrtsplänen der Busse. In weiteren Entwicklungsstufen der App wird auch die Buchung der Fahrzeuge, auch jener des flexiblen Carsharings, möglich sein.

Bildtext:

Mit der VOS-App werden die Fahrpläne an den Bushaltestellen überflüssig.

Foto: Michael Gründe

Kommentar:

Hübsch handlich

Wohl nur bei den wenigsten Buskunden dürften es die dicken Fahrplanwälzer in Buchform auf die Bestsellerliste geschafft haben. Da hat die neue App der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) schon andere Qualitäten.

Die VOS geht mit der Zeit. Sie hat mit ihrer App nicht das Rad neu erfunden, aber es ist ihr ein durchaus benutzerfreundliches Tool für die Generation Smartphone gelungen.

Die App wird sich sicherlich durchsetzen. Wünschenswert wäre, wenn sie nicht nur bei denjenigen gut ankäme, die schon jetzt den ÖPNV nutzen, sondern vielmehr den einen oder anderen Busmuffel dazu verleiten könnte, das Auto stehen zu lassen und sich den öffentlichen Verkehrsmitteln zuzuwenden.

Die große Verbreitung der Smartphones könnte die Positivwerbung deutlich befeuern. Denn so mancher hat sich bislang um die Nutzung des ÖPNV mit dem Argument das ist unbequem″ gedrückt. Die Ausrede gilt nun nicht mehr. Fahrpläne, Haltestellen, genaue Wegstrecken und selbst der Ticketkauf sind jetzt kinderleicht zu bewältigen. Einfacher geht Busfahren dann wirklich nicht mehr.
Autor:
Dietmar Kröger


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