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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Wasserspiele sollen bleiben
Zwischenüberschrift:
Reaktionen unserer Leser: Gestaltungsideen für den Schlossgarten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Wasserspiele müssen bleiben! Das ist das Hauptanliegen fast aller Leser, die unserem Aufruf gefolgt sind, Ideen zur Neugestaltung des Schlossgartens einzusenden.
Osnabrück. Im Schlossgarten sind die Brunnen wohl nicht mehr lange zu halten, weil die Pumpentechnik marode ist. Für die Stadt stellt sich jetzt die Frage, ob in neue Wasserspiele investiert werden soll oder ob da rauf verzichtet werden kann. Außerdem muss der Spielplatz vor der Mensa verlegt werden, weil dort ein neues Studienzentrum entstehen soll. Die Stadt will Architekten für einen Ideenwettbewerb gewinnen, um eine neue Perspektive für den Schlossgarten festzulegen. Wir haben unsere Leser aufgefordert, sich zum Schlossgarten zu äußern. Hier sind einige Antworten.
Lebhafter″ möchte Martina Bentrup aus Bad Laer den Schlossgarten gestalten. Dabei richtet sie ihr Augenmerk auf die Rasenfläche und die Brunnen, die nach ihrer Ansicht auf keinen Fall verschwinden dürfen. Ihr missfällt, dass die Besucher beim Sitzen auf den Parkbänken, dem, wie sie schreibt, prunkvollen Schloss″ den Rücken zuwenden. Der Blick falle stattdessen auf eine weite Rasenfläche, auf Baumalleen und kahle Wege.
Als Besucher, merkt Bentrup an, fühle man sich nicht wie in einem barocken Schlossgarten, sondern eher wie in einem kleinen schlichten Park″. Deshalb wünscht sie sich mehr barocke Elemente, aber auch einen chinesischen Tempel oder ein kleines Teehaus. Zudem schlägt sie vor, die Erdteil-Figuren an einer noch zu schaffenden Hauptachse aufzustellen, die direkt zum Schloss führt. Für die Wege favorisiert die Ideengeberin bunten Kies.
Clemens Ratte-Polle wirft der Stadt vor, sie lasse die Brunnen verrotten, um sie anschließend mit vorgeblichem Sanierungszwang und Spardruck abzuschaffen, einzustellen, plattzumachen″. Entschieden wehrt er sich gegen die Sparpolitik, nicht nur wegen der Wasserspiele, sondern auch im Hinblick auf die Pflege der Anlagen und die Müllbeseitigung.
Wasserspiele gehören zu einer barocken Gartenanlage″, schreibt A. Schaffhäuser, und schlägt vor: Um die Unterhaltskosten zu reduzieren, könnten die Besucher das Wasserspiel durch einen Münzautomaten aktivieren″.
Carola Schulz vermisst im Schlossgarten Treppenstufen zum Sitzen, Lesen und Verweilen. Deshalb schlägt sie vor, das Gelände vor dem Schloss neu zu modellieren. Die Bürokauffrau, die einige Semester Architektur studiert hat, wünscht sich zudem einen kubusförmigen Pavillon, in dem Schlossgartenbesucher Entspannungsmusik oder einfach nur die Ruhe genießen können. Schulz hat auch gleich ein Holzmodell mitgebracht, um ihre Idee optisch in Szene zu setzen. Das ist allerdings nicht explizit für den Schlossgarten entstanden, sondern stammt aus einem früheren Projekt.

Bildtext:

Treppenstufen und ein kubusförmiger Pavillon: Mit diesen Gestaltungselementen möchte Carola Schulz dem Schlossgarten mehr Aufenthaltsqualität geben. Foto: Lahmann-Lammert

Keine Grünanlage in Osnabrück wird so intensiv genutzt wie der Schlossgarten, Hier eine Luftaufnahme, die vor einer Woche entstanden ist. Foto: David Ebener
Autor:
R. Lahmann-Lammert


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