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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Als Osnabrück für seinen Leinenstoff berühmt war
Zwischenüberschrift:
Ausstellung „True born Osnabrughs″ eröffnet am Sonntag im Kulturgeschichtlichen Museum
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Am morgigen Sonntag, dem Internationalen Museumstag, wird um 11.30 Uhr die Ausstellung Leinen 2016 true born Osnabrughs″ eröffnet und bis zum 28. August im Kulturgeschichtlichen Museum gezeigt. Sie thematisiert die besondere historische Bedeutung, die das Leinen für die Entwicklung Osnabrücks darstellte: In Osnabrück wurde früher Löwend-Linnen″ gewebt, ein grobes und zugleich festes Leinen. Durch die Einrichtung einer Qualitätsschau, der Legge, gelang es der Stadt, sich als Zentrum für den Handel mit dieser Leinenart zu etablieren. Denn neben der Qualität wurde auch der Handel reguliert, und lange Zeit wurde das Osnabrücker Leinen von Großhändlern stark nachgefragt. Verarbeitet als Zelte, Uniformen oder Arbeitskleidung oder noch versiegelt in Rollen Leinen aus Osnabrück wurde als true born Osnabrughs″ bis Anfang des 19. Jahrhunderts über die großen Verteilermärkte in London und Lissabon bis nach Westindien und Amerika vertrieben.
Heute bedient Leinen einen besonderen Modegeschmack. Auch dieser Aspekt wird berücksichtigt. Ob luftiges Sommerkleid oder eng sitzende Jeans das Leinengewebe von heute strahlt dezenten Luxus aus.
Was sonst in Museen nicht gerne gesehen wird in dieser Ausstellung ist Berühren ausdrücklich erwünscht. Jedenfalls dann, wenn es um die Unterschiede zwischen Kunst- und Naturfasern geht. Das aktive Fühlen kann schneller überzeugen, als dies erklärende Worte vermitteln könnten, verspricht das Museum.
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Studienprojektes zum Thema Leinen und Flachs″ im Fachbereich Textiles Gestalten der Uni Osnabrück. Kooperationspartnerin war von Beginn an Museumsdirektorin Eva Berger. Für sie ist es die letzte Sonderausstellung, bevor sie im August in Ruhestand geht.

Bildtext:

Leinenballen mit Osnabrücker Legge-Stempel (erste Hälfte des 19. Jahrhunderts). Foto: Museum/ Schürmann

Gesundheit und Leinensamen. Foto: Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück/ Meike Schürmann

Installation Leinen″ in der Ausstellung Leinen 2016 true born Osnabrughs″. Foto: Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück/ Ralf Langer
Autor:
pm


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