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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
In anderen Ländern stören Wölfe und Bären auch nicht
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Horst Peplow Gegen Wolfspolitik des Landes″ (Ausgabe vom 4. Mai) mit Bezug auf den Artikel Wolf , Kurti′ wurde erschossen″ (Ausgabe vom 29. April).

Schöne Neuigkeit! Laut Leserbriefschreiber Horst Peplow hat die rot-grüne Landesregierung den Wolf hierhin geholt.

Lustige Vorstellung, wie die Ministerriege Wölfe verbotenerweise über die deutsch-polnische Grenze und nach Niedersachsen schmuggelt, wahrscheinlich in einem VW Lupo (lupo=Wolf auf Italienisch). Jetzt mal ernsthaft: , Wir brauchen hier keine Wölfe! ist die Kernaussage von Herrn Peplow.

Nun gut, wenn wir die Lebensrechte von Lebewesen ausschließlich nach materiellen Gesichtspunkten des Menschen beurteilen, brauchen wir ihn sicher nicht. Aber bräuchten wir hier dann Rotkehlchen oder Laubfrösche? Man wird einwenden, die können ja auch keinem Menschen gefährlich werden, stimmt. Aber müsste es dann nicht zu Volksaufständen in Nordwestspanien mit seinen circa 2500 Wölfen oder in Rumänien mit etwa 3000 Wölfen, nebst fast 6000 (!) Braunbären kommen? Menschen gehören eben nicht zu deren Beute. [...]

Wie steht es eigentlich mit unserem Haushund? […] Laut Auswertung der Daten der Schweizer Unfallversicherer gibt es in dem kleinen Land jährlich circa 9500 ärztlich behandlungsbedürftige Verletzungen durch Hundebisse. 25 Prozent der Bisswunden erleiden Kinder unter sechs Jahren (Deutsches Ärzteblatt).

Nun Herr Peplow, brauchen wir Haushunde? Trotzdem, ja! So wie wir auch Rotkehlchen, Laubfrösche und Wölfe , brauchen′!

Thomas Weber

Spelle

Bildtext:

Die Debatte für und wider Wölfe geht weiter. Der verhaltensauffällige Wolf Kurti lebt jedenfalls nicht mehr. Foto: dpa
Autor:
Thomas Weber


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