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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gedenken an Unfallopfer
Zwischenüberschrift:
Zweiter „Ride of Silence″ in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beim zweiten Osnabrücker Ride of Silence haben am Mittwochabend rund 100 Fahrradfahrer im Verkehr verletzter und getöteter Radfahrer gedacht.
Um 19 Uhr machte sich die Gruppe ab der Osnabrückhalle unter Begleitung der Polizei auf die elfeinhalb Kilometer lange Tour durch die Stadt. An mehreren Stellen hielt die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Osnabrück (ADFC) organisierte und angeführte Gruppe Stellen, an denen in der Vergangenheit Radfahrer bei Unfällen ums Leben gekommen waren. Etwa am Springmannskamp, wo am 6. September vergangenen Jahres ein 21-jähriger Radfahrer unter einen abbiegenden Lkw geraten war. Der Radfahrer starb wenige Tage später. Heute erinnert ein sogenanntes Ghostbike an ihn. Der ADFC legte Blumen nieder, entzündete Kerzen, ein Teilnehmer spielte Amazing Grace″ auf einer Posaune.
Heute sind unsere Gedanken bei den Verletzten und Getöteten″, sagte Fahrradblogger Daniel Doerk, Mitorganisator des Ride of Silence. Die sind nicht einfach Bestandteil einer Statistik da stecken Schicksale dahinter.″
Auch Stadtbaurat Frank Otte war erneut unter den Teilnehmern. Die Stadt werde weiterhin prüfen, wie sie die Sicherheit der Radfahrer erhöhen könne, versicherte er. Da dürften auch etwa Tempolimits für den motorisierten Verkehr kein Tabu mehr sein.
Gegen 20.45 Uhr endete der Ride of Silence an der Stadthalle. Der ADFC und Doerk hatten ihn auch dieses Mal organisiert. Doerk hatte die weltweit stattfindende Aktion 2015 nach Osnabrück geholt und mit dem ADFC veranstaltet. Es war der bis dato erste in Deutschland.

Bildtext:

Rund 100 Radfahrer starten an der Osnabrückhalle auf ihrer Gedenktour für verunglückte Radler. Foto: Swaantje Hehmann
Autor:
yjs


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