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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Feuerwehr sucht Profi-Baumkletterer
Zwischenüberschrift:
Unterstützung bei der Katzenrettung – Tierrettung normalerweise eine kostenpflichtige Dienstleistung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Um Katzen aus Bäumen zu retten, sucht die Feuerwehr Osnabrück professionelle Baumkletterer. Sie sollen die Tiere aus Bäumen befreien, die für die Feuerwehr nicht zugänglich sind.
Nicht selten erhalten die Retter und Brandbekämpfer Anfragen besorgter Tierhalter und - freunde, doch bitte einen Stubentiger aus den luftigen Höhen eines Baumes zu befreien. Ein ganzjähriges Problem: Etwa alle zwei Monate wird die Feuerwehr zu einer solchen Tierrettung gerufen, sagt Sprecher Jan Südmersen.
Unter anderem auf ihrer Facebook-Seite suchen die Feuerwehrkräfte jetzt nach professionellen Kletterern, die sie bei Bedarf unterstützen oder ablösen. In verschiedenen Situationen ist es den Einsatzkräften nämlich nicht möglich, mit Leitern zu agieren. Wenn sich das Tier auf einem Baum mitten im Wald befindet, ist es etwa mit der Drehleiter nicht zu erreichen″, gibt Südmersen ein Beispiel. Auch Steckleitern sind bei großem Höhen nicht immer geeignet. Baumkletterer können in so einem Fall Abhilfe schaffen. Dabei ist es nicht ausreichend, als kleiner Klettermax schon einmal in Nachbars Apfelbaum geklettert zu sein. Gesucht werden vielmehr Profis, also Berufskletterer, die seilunterstützte Baumklettertechnik beherrschen. Die Ausbildung in der Seilklettertechnik SKT ermöglicht es, sich sicher in Bäumen zu bewegen. Eingesetzt werden Profi-Baumkletterer etwa in der Baumpflege oder Forsttechnik, wenn der Einsatz von Arbeitsbühnen nicht möglich ist.
Wir möchten den Bürgern anbieten, in bestimmten Fällen an professionelle Baumkletterer weiterzuvermitteln″, sagt Südmersen. Das betreffe vor allem Fälle, in denen die Feuerwehr mit eigenen Mitteln nicht weiterkomme.
Die Rettung von Tieren ist grundsätzlich nicht gratis, die Kosten ergeben sich je nach Aufwand sowie eingesetzten Fahrzeugen und Personal, so Südmersen. Die Ausnahme bildet die akute Lebensgefahr eines Tieres.
Autor:
dah


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