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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sanierung endet, Arbeit geht weiter
Zwischenüberschrift:
Die Themen gehen dem Runden Tisch Rosenplatz nicht aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Stadtteilbüro Rosenplatz schließt Ende Mai seine Türen. Die Arbeit des Runden Tischs Rosenplatz geht aber weiter. Seine Mitglieder trafen sich nun erstmals in den Räumen der Mobilen Jugendarbeit in der Iburger Straße.
Osnabrück. In der jüngeren Vergangenheit herrschte bei den Teilnehmern des Runden Tisches Rosenplatz Unsicherheit darüber, wie es nach der Schließung des Stadtteilbüros weitergehen wird. Wir sind nicht gewählt, wir sind kein Verein, es ist ein freies Treffen freier Bürger″, holte Leif Thomsen, Sprecher des Runden Tischs, aus. Zu den Sitzungen könne jeder Anwohner des Viertels kommen. Meistens sitzen auch Vertreter der Stadt oder der Caritas oder der Diakonie mit am Tisch, die Auskunft bei speziellen Fragen geben können. Die Atmosphäre ist locker. Viele Teilnehmer kennen sich, Neulinge werden herzlich in die Runde aufgenommen.
Noch gilt das Rosenplatzquartier offiziell als Sanierungsgebiet, in das Fördermittel von Stadt, Land, Bund und Europäischer Union fließen. Doch das ist bald vorbei. Susanne Ahrens vom Stadtteilbüro berichtete dem Runden Tisch, dass diese Phase am 30. Juni beendet sein werde. Der Umbau der Iburger Straße in Höhe der ehemaligen Rosen-Apotheke ist das letzte Sanierungsprojekt. Wann es genau abgeschlossen wird, konnte Ahrens jedoch nicht sagen, da Uneinigkeit bei den Bauträgern darüber herrsche, wann der Straßenumbau angegangen wird. Ahrens war sich aber sicher, dass es noch in diesem Jahr geschehe, da ansonsten die Städtebauförderungsmittel ausliefen. Die neun Wohnungen in dem Haus sollen aber im Juni fertiggestellt sein. Die Stadtwerke hätten laut Ahrens zugesichert, die Versorgungsleitungen in den ersten beiden Maiwochen zu legen. Der Umbau der Straße sei davon nicht betroffen, da die Leitungen im Bereich des Hauses gelegt würden.
Mit dem Ende der Sanierungsphase werden dem Runden Tisch die Themen aber wohl nicht ausgehen. Marco Brockmann vom Team der Mobilen Jugendarbeit brachte die Teutoburger Schule ins Spiel. Momentan wird sie wieder als Berufsschule genutzt. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch, über eine Änderung der Nutzung früh genug informiert zu werden. Einige befürchteten, die Immobilie solle zu Geld gemacht werden, wenn die Schule ausgezogen ist. Viele Bewohner des Quartiers wünschen sich immer noch, dass das Gebäude als Zentrum für soziale und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Am heutigen Freitag gibt es um 19 Uhr ein Treffen im Bürgertreff in der Schule. Thema ist der Bürgergarten, der sich dahinter befindet. Dort sind noch Flächen frei. Jeder, der möchte, kann ein Beet zum Bearbeiten bekommen. Werkzeug ist vorhanden. Es wird lediglich ein kleiner Beitrag für die Versicherung fällig.
Anlaufstelle
Die Räume der Mobilen Jugendarbeit sollen in Zukunft nicht nur der Arbeit der Streetworker dienen, sondern auch eine Anlaufstelle für die Bewohner des Rosenplatzquartiers sein, sagte Marco Brockmann. Auf eine Nachfrage, ob es auch Angebote für Senioren geben könne, sagte er: Jeder ist willkommen.″
Das nächste Treffen des Runden Tischs findet am 15. Juni im Café Mandela an der Johannisstraße statt. Das wurde vor fast genau einem Monat von der Diakonie eröffnet. Deren Mitarbeiter Hubert Reise berichtete von einer positiven Entwicklung. Das Café habe bereits eine hohe Akzeptanz erfahren. Es werde von Flüchtlingen und Einheimischen gleichermaßen besucht. Viele Angebote wie die Wohnungsvermittlung, die Erziehungsberatung oder die Frauenecke werden gut genutzt, so Reise. Wenn ich sehe, was sich in vier Woche getan hat, freue ich mich auf das kommende halbe Jahr.″

Der Rosenplatz blüht auf lesen Sie mehr auf www.noz.de/ os
Bildtext:
Das letzte Projekt im Zuge der Stadtteilsanierung: Die Iburger Straße wird nach Abriss der Rosenplatzapoteke auch an dieser Stelle vierspurig - wenn auch mit weiterer Verzögerung.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Thomas Wübker


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