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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Der Zoo soll auch von außen schöner werden
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum diskutiert über Spazierwege am Schölerberg und Fußgänger entlang der Iburger Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Über Tiere und Spaziergänger, Autos und Kinder im Straßenverkehr, Spiel- und Parkplätze diskutierte das Bürgerforum Fledder/ Schölerberg.
Ein Stück Amerika für den Schölerberg: Die Wölfe sind schon evakuiert. Ihr ehemaliges Gehege soll nach und nach zu einer Landschaft für nordamerikanische Tiere werden. Das ist eines unserer letzten ganz großen Bauprojekte″, berichtete Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann.
Auf dem etwa dreieinhalb Hektar großen Gebiet wachsen Buchen, von denen einige fallen sollen. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Pflege.″ Denn manche Bäume seien abgängig″. Um die Bodenvegetation zu fördern, sollen Lichtinseln″ für die Bodenvegetation geschaffen werden. Unter anderem soll dort auch ein Feuchtbiotop entstehen. Das alles geschehe im engen Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde. Wir beginnen dieses Jahr″, kündigte Busemann an. Ein Teil des Geländes werde 2017 fertig sein, der Abschluss sei für 2018 geplant. Doch welchen Anblick wird das Gelände den Spaziergängern außerhalb des Zoos bieten? Monika Budke vom Runden Tisch des Stadtteils liegen das Naherholungsgebiet und der Zustand der Spazier- und Wanderwege am Herzen. Der Runde Tisch wünscht sich von der Verwaltung ein Konzept zur Erhaltung des Schölerbergs in seiner jetzigen Form″. Busemann versprach, dass der Zoo den Außenbereich mit Bepflanzungen aufwerten″ werde. Anwohner gaben dem Zoo-Geschäftsführer mit auf den Weg, dass ihnen der Anblick rund um die Holzheizung missfällt und sie sich Verschönerungen wünschen. Busemann stellte in Aussicht, dass sich da vielleicht etwas mit Bordmitteln″ machen lasse.
Was den Zustand der Wege angeht: Spaziergänger bemängeln den Matsch und wünschen sich eine Befestigung allerdings ohne Asphalt. Lutz Vorreyer, eigentlich Experte für Brückenbau und Abbruchprojekte, bat für die Verwaltung um etwas Geduld: Die starken Regenfälle der vergangenen Monate erschwerten den Wegebau.
Die Stadt hat die Aufgabe, Kinder und Alte zu schützen″: Als Anwohnerin Ortrun Niethammer dies vor eineinhalb Jahren im Bürgerforum äußerte, meinte sie den Schutz von Fußgängern vor Autofahrern speziell an der Kreuzung Iburger Straße/ Hauswörmannsweg/ Miquelstraße. Jetzt sprach sie das Thema erneut an und forderte, dass die Stadt diese Kreuzung detailliert in den Blick″ nimmt. Vor allem das Abbiegen eines Teils der täglich 28 000 Autos sieht sie als problematisch an. Nach wie vor ist sie für eine Regelung, bei der Autos nicht abbiegen dürfen, solange Fußgänger queren. Doch so einfach scheint es mit einer neuen Regelung nicht zu sein: Stadtbaurat Frank Otte berichtete, dass die Kreuzung zu einem Gesamtsystem gehöre.
Dass Radfahrer vom Schölerberg her den Baumarkt an der Hannoverschen Straße ansteuern könnten damit haben Planer offenbar nicht gerechnet. Und doch gibt es sie. Anwohner des Schölerbergs berichteten, sie müssten Umwege über den Kreisel in Voxtrup fahren. Für sie gebe es in der Nähe des Baumarkts keine Möglichkeit, die Hannoversche Straße zu überqueren. Ratsherr Ulrich Hus (SPD), der das Bürgerforum leitete, regte an: Das wäre ein Thema für den nächsten Runden Tisch Radverkehr in vier Wochen.″
Eltern wünschen sich eine Aufwertung für den Spielplatz an der Kiebitzheide. Monika Budke vom Runden Tisch Schölerberg stellte ebenfalls fest, dass der Platz mager ausgestattet″ sei. Der Osnabrücker Servicebetrieb wies darauf hin, dass für weitere Geräte einige Bäume gefällt werden müssten. Das sei jedoch nicht vorgesehen. Als Alternative schlägt die Verwaltung vor: Der Wald bietet viel Raum für spielerische Fantasie im Umgang mit der Natur.″ Ulrich Hus kündigte an, dass in der kommenden Woche im Stadtentwicklungsausschuss ein Zwischenbericht über die Umsetzung des Spielplatzkonzepts von 2008 vorgesehen ist. Michael Fischer vom Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink erinnerte daran, dass es einst einen Stadtplan für Kinder gegeben hatte und schlug vor, ihn neu aufzulegen.
Auswirkungen der Parkplatznot an der Miquelstraße: Die Forderung nach einem neuen Poller vor einem Garagenhof wird nicht in Erfüllung gehen. Ein Anwohner hatte es so formuliert: Wir fordern, dass mit einem Poller die Einfahrt wieder geschützt wird.″ Stadtbaurat Otte sagte dazu: Wir werden den Poller nicht wieder aufstellen.″ Wo geparkt werden dürfe, gehe aus der Straßenverkehrsordnung hervor. Ein Missverständnis scheint im Fall eines Geländes an der Teutoburger Straße vorzuliegen. Ein Anwohner bemängelte dort ein geschlossenes Tor: Wir erwarten, dass der mit öffentlichen Mitteln gebaute Parkplatz auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.″ Doch das Tor bleibt zu, wie Otte erläuterte: Da ist kein öffentlicher Parkplatz hergestellt worden, sondern ein Schulhof.″
Autor:
jweb


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