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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viele Plüschtiere gibt es nur hier
Zwischenüberschrift:
Das „Safari-Eck″ im Osnabrücker Zoo ist mehr als ein Andenkenladen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Plüschtiere, Andenken und vieles mehr vertreibt Sabina Lemoine im Safari-Eck″, dem Andenkenladen neben dem Eingang des Osnabrücker Zoos. Hier hat sich schon so mancher kleine Kunde seinen ganz besonderen Kuschelliebling ausgesucht.
Osnabrück. Sabina Lemoine betreibt den Shop seit 2000. Zu Anfang gab es nur Eis, Getränke und ein paar Kleinigkeiten″, erinnert sie sich. Das habe ihr aber nicht gereicht. Mit der Erweiterung zum Safari-Eck″ hat sie den kleinen Shop zu einem richtigen Erlebnis gemacht und damit über die Grenzen Osnabrücks hinweg für Aufsehen gesorgt. Wir bekommen viele Anfragen von anderen Zoos zu diesem Konzept″, bestätigt sie. Die Nachfrage ist so groß geworden, dass es im Zoo an der Takamanda″-Anlage inzwischen sogar eine Filiale″ gibt.
Was es bei uns gibt, kann man nirgendwo anders bekommen″, erklärt Lemoine ihren Erfolg. Im Safari-Eck″ verkauft sie viele Andenken und Besonderheiten, die an einen Besuch am Schölerberg erinnern. Dazu gehören natürlich auch Merchandising-Artikel rund um den Osnabrücker Zoo, Spielzeug, 3-D-Postkarten und zoologische Literatur für Groß und Klein. Im Mittelpunkt stehen aber die Plüschtiere. Wer zum Abschluss seines Zoo-Besuchs den kleinen Laden betritt, glaubt fast, wieder bei den wilden Tieren zu sein. Bei Lemoine gibt es die unterschiedlichsten Plüschgesellen gefühlt sind fast alle Tierarten dabei, die es auch im Zoo zu bestaunen gibt.
Einige Tiere sind besonde rs beliebt″, berichtet Lemoine. Dabei hänge das Herz vieler Zoobesucher gerade an Tieren, die es ansonsten kaum als Plüschtiere zu kaufen gibt. Ein klassisches Beispiel ist der Orang-Utan Bu schi. Der kreative Zoo-Bewohner, der auch mal zum Pinsel greift, ist seit Jahren ein Aushängeschild des Tierparks und wird von vielen Besuchern besonders geliebt. Es gibt aber kaum echte Orang-Utan-Figuren″, weiß Lemoine. Bei ihr ist das anders.
Um besondere Angebote machen zu können, hat sie in den vergangenen Jahren einen intensiven Kontakt zu Händlern und Produzenten aufgebaut. So kann sie immer wieder ausgefallene Tiere ins Regal stellen. Neben einem Plüsch-Buschi hat sie sogar Nacktmulle oder Pinselohrschweine im Angebot. Aber auch ein lila-weißer Affe, rosa Tiere für Mädchen oder Tierschwänze zum Anklippen gehören zum Sortiment. Die Tiere sind eine gute Erinnerung an einen schönen Tag im Zoo″, sagt Lemoine. Einmal hatte ich einen Anruf von Eltern, dass ihr Kind eine Hyäne aus dem Shop verloren hätte und untröstlich sei.″ Natürlich konnte sie helfen. Das ist dann einfach mehr als ein Plüschtier.″
Damit die (Plüsch-) Tierliebe keine negativen Folgen verursacht, hat das Safari-Eck″ seit Jahren ein ökologisches Konzept. Verpackt wird in Papiertüten, Palmöl-Produkte haben in dem Shop keinen Platz. Die Kooperation mit kleinen Firmen und Herstellern, die ein soziales und ökologisches Gewissen haben, soll auch bei Produkten aus Asien Qualität und Nachhaltigkeit sichern. Die Holzhersteller habe ich selbst besucht″, berichtet Lemoine. Da gibt es keine Kinderarbeit, und das Holz kommt aus einer ordentlichen Produktion.″
Mit ihrer Entscheidung für das Safari-Eck″ ist Lemoine sehr glücklich. Es macht einfach Spaß, mit entspannten Menschen an diesem wunderschönen Ort zu arbeiten″, sagt die Shopbesitzerin. Gerade in unbewussten Momenten falle ihr das auf. Manchmal singe ich beim Einräumen der Regale ganz unbewusst das Pippi-Langstrumpf-Lied″, erzählt sie und lacht. Dann wisse sie wieder, wie schön ihre Arbeit ist. Hoffentlich kann ich das noch ganz lange machen.″

Weitere Fotos aus dem Safari-Eck″ und weitere Geschichten aus der Osnabrücker Geschäftswelt finden Sie auf
noz.de/ dastutsich
Bildtexte:
Sabina Lemoine betreibt seit 2000 das Safari-Eck″ im Zoo. Zu ihren Verkaufshits gehört eine Plüsch-Version von Zoo-Orang-Utan Buschi.
Klein, aber oho: Das Safari-Eck″ am Eingang des Zoos ist ein ganz besonderer Andenkenladen.
Fotos:
Robert Schäfer
Autor:
Robert Schäfer


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