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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ein Flüchtling als Mitbewohner?
Zwischenüberschrift:
Lagerhalle: Fachbeiträge und Austausch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Welche Bedenken haben Menschen, die darüber nachdenken, privat einen Flüchtling aufzunehmen? Was sind ihre Erfahrungen nach dem Einzug? Diesen und weiteren Fragen geht eine kostenlose Infoveranstaltung in der Lagerhalle am heutigen Dienstag um 18 Uhr nach.
Der Abend, veranstaltet von der Hochschule Osnabrück und dem Verein Exil, soll der Information und dem Erfahrungsaustausch dienen. Interessierte, die Wohnraum zur Verfügung stellen könnten, sollen ihre Fragen und Bedenken loswerden können, die durch die Fachbeiträge nicht ausgeräumt werden konnten. Denn jeder habe erst einmal Bedenken, sagt Jennifer Seeliger, Studentin an der Hochschule, Verantwortliche des Abends und zugleich Moderatorin.
Als Referentin dabei sein wird Ina Sprotte von Wohnen für Hilfe″. In dem Projekt bieten etwa Senioren und Alleinstehende jungen Menschen wie Studenten ein Dach über dem Kopf an gegen Dienst- und Hilfeleistungen im Alltag. Wir wollen ein wenig an deren Erfahrungen anknüpfen″, sagt Seeliger.
Von seinen Erfahrungen berichten wird auch der Osnabrücker Juraprofessor Hermann Heußner. Er nahm privat einen Syrer auf und machte kontroverse Vorschläge, etwa, dass Kinderlose die Einwanderung finanzieren sollten woraufhin er sogar Morddrohungen erhielt.
Jennifer Seeliger befasst sich in ihrer Bachelorarbeit mit Flüchtlingen als Mitbewohnern. Sie geht darin unter anderen der Frage nach, die auch Thema des Abends sein wird: Was waren die Bedenken der Menschen und warum haben sie es dennoch getan? Und meine Erfahrung zeigt: Es ist immer gut gelaufen, noch nie habe ich eine negative Rückmeldung bekommen.″ Das schließe aber natürlich nicht aus, dass es mal Probleme geben könne wie in jeder anderen WG auch.
Autor:
yjs


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