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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Alle Jahre wieder: Die Hase grünt und stinkt
Zwischenüberschrift:
kein Fluß, sondern ein dreckiger, übelriechender Dorfteich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Alle Jahre wieder: Die Hase grünt und stinkt - kein Fluß, sondern ein dreckiger, übelriechender Dorfteich

" Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen", buchstabiert Eliza Doolittle im Erfolgs-Musical " My Fair Lady". Auch in Osnabrück grünt es in diesen Tagen wieder grün. Allerdings nicht mit spanischer Blütenpracht, sondern mit grüner Wasserpest in dem Fluß, nach dem Osnabrück die Bezeichnung Hasestadt führt. Fluß ist jedoch jetzt keine zutreffende Bezeichnung mehr. Zumindest im Bereich zwischen Wittekindstraße und der Georgstraße ist die Hase in diesen Tagen nichts anderes als ein dreckiger, stinkender Tümpel - eher einer mit Abwässern überschwemmten Wiese als einem Wasserlauf gleich.
Alle Jahre wieder wird die Frage gestellt, wer eigentlich dafür zu sorgen hat, daß die Hase auch innerhalb der Stadt Osnabrück als Fluß und nicht als verunkrautete, übelriechende Wiese zu erkennen ist. Und alle Jahre wieder lautet die Antwort, daß die Zuständigkeitsfrage weiterhin ungeklärt blieb. So war es im vorigen Jahr, als wir diese Frage aufwarfen, und so ist es auch jetzt. Mehr übel als wohl müssen sich die Anlieger damit abfinden, daß sie zu jeder Tages- und Nachtzeit - wann immer sie ihre Fenster öffnen - eine Prise üblen Hasegestankes ins Haus geweht bekommen.
Was angesichts dieses sich in beeindruckender Regelmäßigkeit wiederholenden Zustandes im August zu hoffen bleibt, ist praktisch nur noch, daß sich die Pläne der Haseüberbrückung im Abschnitt zwischen der Wittekindstraße und der Georgstraße möglichst bald realisieren lassen. Zwar müssen wir dann auf " idyllische Partien" verzichten, aber wir haben die Gewähr, daß es in unserer Stadt - wenigstens von der Hase her - nicht mehr so stinkt!


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