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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Römereschstraße ab Mai für ein Jahr gesperrt
Zwischenüberschrift:
Vierspuriger Ausbau zwischen Bundesstraße 68 und der Elbestraße – Stadt investiert 4 Millionen Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Römereschstraße wird vierspurig ausgebaut. Deshalb bleibt die Ost-West-Verbindung durch den Hafen vom 2. Mai bis zum Sommer 2017 für den Autoverkehr gesperrt. Radler und Fußgänger kommen noch durch.
Vier Millionen Euro lässt sich die Stadt den Ausbau kosten. Knapp die Hälfte steuern allerdings Bund und Land aus dem Städtebauförderungsprogramm bei. Schon nach dem Abzug der Briten aus der Winkelhausenkaserne vor sieben Jahren hatte sie die Straßenverbreiterung auf ihre Agenda genommen. Aber lange Zeit fehlte das Geld, um das Projekt zu starten. Aus Kostengründen beschränkt sich der Ausbau auf den östlichen Abschnitt zwischen dem Stichkanal und der Bramscher Straße (B 68).
Für das Teilstück zwischen der Pagenstecherstraße und der Elbestraße gebe es dagegen noch keine Ausbaupläne, sagt Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadt Osnabrück. Drei Brücken müssten dafür verbreitert werden, unter der Eisenbahnlinie, über der Hase und über dem Stichkanal. Eine extrem teure Angelegenheit, wie der Fachmann zu bedenken gibt. Die Stadt schiebe schon viele Projekte vor sich her, denen eine höhere Priorität eingeräumt werde.
Die Arbeiten an der Römereschstraße haben schon im vergangenen Jahr begonnen, ohne dass der Verkehr nennenswert beeinträchtigt wurde. In der Grünanlage gegenüber von Kaffee Partner sind zwei Regenrückhaltebecken entstanden. Für die zusätzlichen Fahrbahnen haben die Tiefbauer großflächig Boden aufgeschüttet, noch im April sollen erste Abschnitte asphaltiert werden. Die Bäume, die bisher am Fahrbahnrand standen, finden sich demnächst auf einer Verkehrsinsel in der Straßenmitte wieder.
Anfang Mai ist es vorbei mit der Durchfahrt. Die Vollsperrung sei unerlässlich, bedauert Fachdienstleiter Schmidt, vor allem wegen der aufwendigen Kanalbauarbeiten. Auch die Kreuzung mit der Hafenbahn muss für die neue Straßenbreite hergerichtet werden. Dass längere Schranken aufgestellt würden, sei einfach zu realisieren, sagt Schmidt. Komplizierter werde es eher dort, wo man nichts sieht bei der Signaltechnik.
Zu den größten Herausforderungen, die beim Umbau zu stemmen sind, gehört der Anschluss der Römereschstraße an die Elbestraße. Bislang sind die beiden Abzweige nach Norden und Süden versetzt. In Zukunft soll da raus eine Ampelkreuzung werden, mit zwei geradlinigen Armen. Weil der Kreuzungspunkt weniger als 100 Meter von der höher liegenden Kanalbrücke entfernt ist, muss das Gelände um einen Meter erhöht werden.
Für den südlichen Teil der Elbestraße hat die Stadt schon im vergangenen Jahr eine neue Brücke über die Nette errichten lassen. Die alte Brücke, die zurzeit noch in Betrieb ist, hätte nicht mehr zur neuen Linienführung gepasst. Und mit 100 Jahren habe sie auch die Altersgrenze erreicht, meint Straßenbauspezialist Jürgen Schmidt.
Mit dem Neubau der Römereschstraße ändert sich auch die Verkehrsführung an der Netter Heide. Aus der Durchgangsstraße wird eine Sackgasse, die für den Autoverkehr nur noch vom Fürstenauer Weg aus erreichbar ist. Damit kann die Stadt auf den Einmündungsbereich neben der Polizeiwache verzichten. Auf dem Dreieck soll das Winkelhaus entstehen, ein Büro- und Dienstleistungsgebäude.
Die Entscheidung für den vierspurigen Straßenausbau war nicht unumstritten. Als der Finanzausschuss vor zwei Jahren die Weichen stellte, stimmten die Grünen dagegen. CDU und SPD betonten jedoch, die Römereschstraße habe als Hauptzufahrt zur ehemaligen Winkelhausen-Kaserne mit der Zentrale von Kaffee Partner, dem Containerumschlag vom Zug auf Lkw und dem Landesbehörden-Zentrum eine wichtige Funktion.

Bildtext:

Vier Millionen Euro investiert die Stadt Osnabrück in den vierspurigen Ausbau der Römereschstraße. Die Arbeiten haben bereits 2015 begonnen. Fotos: Michael Gründel

Hier kreuzt die Hafenbahn: Der beschrankte Bahnübergang muss für die neue Straßenbreite umgerüstet werden.
Autor:
rll


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