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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Verbannung des Verkehrs führt zu Verödung
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Ist die Sperrung rechtlich sauber? CDU nährt Zweifel an Beschluss zur Teilentwidmung des Neumarktes″ (Ausgabe vom 6. April).

Die Sperrung des Neumarktes lehne ich entschieden ab. Zur Untermauerung meiner Haltung ein Zitat aus der , FAZ′ vom 6. April 2016 (Artikel , Das vergoldete Herz von Paris′ auf
Seite 9
): ,[...] die Umwandlung [...] in eine Fußgängerzone gab dem Viertel den Rest. Denn anders als dogmatische Ideologen [...] behaupten, kommen, wenn man den Verkehr aus der Stadt verbannt, nicht die freundlichen Radler und die spielenden Kinder, sondern vor allem die Typen mit den Bierflaschen; kaum eine Fußgängerzone, die nicht bald verödet und verslumt.″

Klaus W. Kafsack

Georgsmarienhütte

Niemand denkt an Wall

Ob die Sperrung rechtlich sauber ist, können wir nicht beurteilen. Ob die Sperrung dazu führt, dass der Neumarkt ein guter Aufenthaltsort wird, wenn 2000 Busse oder mehr dort anhalten, starten oder abfahren, möchten wir bezweifeln. Da es sich dann auch hier um einen Fußgängerbereich handelt, haben doch die Fußgänger in jedem Fall Vorrang. Wir für unseren Teil werden dieses Recht auskosten. Mal sehen, was dann passiert. Gibt es dann auch hier Ampeln wie am Ende der Johannisstraße? Eine Frage sei noch erlaubt: Wie wird der Neumarkt gestaltet, so fußgängerfreundlich wie die Johannisstraße? Was immer sich einige Ratsmitglieder bei diesem Beschluss gedacht haben, sie haben überhaupt nicht an die Anwohner des Walls gedacht, die dann wohl noch mehr unter dem zunehmenden Auto- und Schwerlastverkehr zu leiden haben. Außerdem werden dann noch mehr Schadstoffe ausgeschieden, sodass die Bewohner noch mehr gefährdet sind. Seit 2004 kämpfen wir um die Entlastung des Walls. Bereits Oberbürgermeister Fip sagte eine Entlastung, Durchfahrtsverbot, Bau der Westumgehung, Lückenschluss A 33 zu. Alles vergebens. Zählt eigentlich ein Wort unserer gewählten Vertreter nicht mehr? Auf jeden Fall sollte man bedenken, dass das höchste Schutzgut der Mensch ist und nicht die Autos und der Neumarkt, auf dem so gut wie keine Menschen leben. Oder sollte das Ganze ein Schachzug bezüglich der anstehenden Wahlen sein?

Brigitte und Klaus Möller

Osnabrück

Bildtext:

Freie Bahn für Fußgänger, Busse und Radler so hat es die sogenannte Regenbogenkoalition″ für den Neumarkt beschlossen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Klaus W. Kafsack
 
Brigitte, Klaus Möller


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