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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Durch Gartenarbeit Austausch fördern
Zwischenüberschrift:
Studenten der Hochschule Osnabrück bringen Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Studenten der Sozialen Arbeit Jonas Kauermann, Ronja Schwarz und Antonia Neubert haben ein großes Ziel: In ihrem studienbegleitenden Praxisprojekt wollen sie Familien aus verschiedenen Herkunftsländern und aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen durch die Arbeit im Schrebergarten zusammenbringen und so den interkulturellen Austausch fördern.
" Wir möchten gemeinsam verschiedene Pflanzen anbauen, sie pflegen, die Früchte ernten, voneinander lernen, gemeinsam feiern und einfach nur zusammen draußen sein", schilderte Kauermann die Idee. Das Projekt, welches am Dienstag offiziell vorgestellt wurde, ist nun gestartet.
Das Projekt ist Teil eines Mentorenprogramms der Hochschule Osnabrück und findet in Kooperation mit den Familientreffs West und Süd statt. Auf die Familientreffs wurden die Studenten bei dem sogenannten Praxismarkt aufmerksam, der regelmäßig von der Hochschule organisiert wird. " Die Kooperation mit der Hochschule besteht schon länger", sagte Daniela Schomaker vom Familientreff West. Die Zusammenarbeit mit dem Familientreff Süd sei dagegen in dieser Form erstmalig.
Austausch auf Augenhöhe
Warum dies so ist, erklärte Heike Lindenborn vom Familientreff Süd: " Der Familientreff West betreut eher Familien und Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen, während bei uns eher Menschen mit vielfältigen Migrationshintergründen zusammenkommen." Durch gemeinsame Aktionen, wie das Gartenprojekt der Mentees, wolle man einen interkulturellen Austausch auf Augenhöhe vorantreiben. Solcherlei Aktionen seien vor allem jetzt, wenn viele Flüchtlingsfamilien in die Familientreffs kommen, sehr wichtig, damit Integration gelinge.
Die gemeinsamen Treffen finden jeden Dienstag zwischen 14 und 17 Uhr am Schrebergarten in der Limberger Straße statt. Alle Interessenten seien dazu eingeladen vorbeizukommen, sich mit den Mentees und Mitarbeitern auszutauschen und eigene Ideen einzubringen.
Und obschon das Projekt zunächst auf ein Jahr begrenzt ist, versicherten alle Beteiligten bei der Präsentation, es auch über diesen Zeitraum hinaus betreiben zu wollen. " Wir werden uns Oase 4 in der Wüste′ nennen", verkündeten Neubert und Schwarz. " Wir möchten den Menschen eine kreative, multikulturelle Kommunikationsoase bereitstellen."
Besonderer Dank galt Anne Bodegraven und Thorsten Kröger, die als ehrenamtliche Mentoren die Mentees bei ihrem Einsatz unterstützen. " Ehrenamtliche Helfer, die Lust haben, das Gartenprojekt mit ihrem Know-how zu bereichern, sind immer willkommen", sagte Lindenborn.
Informationen zum ehrenamtlichen Engagement, zu Spenden oder generell aktiver Teilnahme erhält man bei den Familientreffs unter Telefon 05 41/ 7 50 03 10 (Familientreff West) oder 05 41/ 7 50 63 25 (Familientreff Süd).

Bildtext:

Die Arbeit im Garten soll Menschen verschiedener Herkunft zusammenschweißen. Symbolfoto: Gert Westdörp
Autor:
rfe


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