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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Gemeinsames Spielen verbindet
Zwischenüberschrift:
Aktionsnachmittag für junge Flüchtlinge in der Ursulaschule
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Vielfältige Aktivitäten standen vor den Osterferien bei einem Aktionsnachmittag für junge Flüchtlinge in der Ursulaschule auf dem Programm. Geplant und durchgeführt wurde dieser von Schülern eines Politik-Kurses der Jahrgangsstufe 12.
Die Trommeln und Rasseln standen spielbereit auf einem der Tische, gleich nebenan lagen Bastelscheren, Papier und Stifte, und Turnbänke luden zum Balancieren ein. Die Aula der Ursulaschule war vorbereitet worden für die Ankunft der rund 30 Flüchtlingskinder aus Bramsche-Hesepe, die hier einen Nachmittag lang die Enge in der Landesaufnahmestelle hinter sich lassen und sich ganz dem Spielen widmen konnten.
Die Angebote wurden nach der Ankunft auch sogleich wahrgenommen. " Es war wirklich toll zu sehen, wie schnell die Kinder die Spielmöglichkeiten nutzten. Sie waren gar nicht schüchtern, und man hat sich schnell kennengelernt", berichtete Schülerin Franziska Schäfer.
Gemeinsam mit neun weiteren Schülern des Politik-Grundkurses und ihrem Lehrer Tobias Romberg hatte die Schülerin diesen Nachmittag vorbereitet und sich dafür Mitmachangebote überlegt, aus denen die Flüchtlingskinder frei wählen konnten. Die Idee zu diesem Aktionsnachmittag entstand im Rahmen des Projektunterrichts zum Thema " Integration", der auch weitere Aktivitäten mit Flüchtlingen an der Ursulaschule umfasst. Einmal wöchentlich treffen sich zudem die Mitglieder der " AG für interkulturelle Kommunikation", um sich mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auszutauschen und gemeinsam etwas zu unternehmen.
An diesem Nachmittag lagen die Ursulaschüler mit ihrem Angebot offenbar genau richtig. Wer sich umschaute, blickte in fröhliche Kindergesichter. Da wurden ausgiebig die Trommeln bearbeitet, das Klavier ausprobiert, Fußball gespielt, gemalt und gebastelt. Etwas ruhiger ging es auf den auf dem Boden ausgebreiteten Decken zu, wo die Kinder gemeinsam mit den Schülern einfache Gesellschaftsspiele wie etwa Memory spielten. Geschicklichkeit und Konzentration bewies der achtjährige, aus Syrien stammende Achmed, der hölzerne Bauteile zu einem Turm stapelte. Um den Kontakt untereinander zu erleichtern, hatten die Kinder jeweils Namensschilder angeheftet bekommen.
" Ich finde gerade solche Begegnungsprojekte wie heute Nachmittag toll, wo die Kinder auch mal in die Stadt hineinkommen und man sich persönlich kennenlernt", bemerkte Marcella Schich. Die Studentin ist ehrenamtlich im Verein Exil aktiv und als Betreuerin zusammen mit den Kindern aus Bramsche-Hesepe angereist. Im Rahmen des Vereinsprojekts " Freizeit für Flüchtlingskinder" führt sie mit Flüchtlingskindern regelmäßig verschiedene Freizeitaktivitäten durch. Auch Politiklehrer Tobias Romberg zeigte sich mit dem Verlauf des Nachmittages sehr zufrieden. " Es war den Schülern und mir wichtig, auch praktisch etwas zu tun. Wenn es dann so gut angenommen wird wie heute, ist das natürlich besonders schön."

Bildtext:

Gemeinsam balancieren und das Gleichgewicht halten beim Aktionsnachmittag für Flüchtlingskinder in der Ursulaschule kamen die Beteiligten schnell in Kontakt. Foto: Westdörp
Autor:
cby


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