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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mit Tieren respektvoll umgehen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Sauen unzureichend betäubt?" (Ausgabe vom 18. März).

" Auf dem Bild hat man den Eindruck, das Schwein lächelt und küsst sein junges Ferkel. Allein beim Anschauen des Fotos kullern mir die Tränen übers Gesicht. Weiß man doch, dass das nicht der Realität entspricht.

Wer kann da noch seelenruhig Fleisch essen, wenn man weiß, dass das Schwein und vielleicht auch das Ferkel in ein paar Tagen schon geschlachtet wird und im schlimmsten Fall wie im Artikel beschrieben nicht mal ordnungsgemäß betäubt wurde und große Schmerzen erlitten hat.

Allein die unvorstellbare Zahl von 2000 Schweinen, die [auf dem genannten Schlachthof, Anm. d. Red.] pro Tag getötet werden, ist so makaber, dass sich mir der Magen umdreht. Und das alles für uns Menschen, damit wir jeden Tag ein Schnitzel auf dem Teller haben.

Es sieht nicht mehr aus wie ein Tier, deshalb ist es einfach, reinzubeißen und es sich schmecken zu lassen. Jeder, der ein Haustier zu Hause hat einen Hund, eine Katze oder was auch immer würde doch nicht wollen, dass diesem Tier Leid angetan wird.

Warum ist es beim Schwein, Rind oder Huhn oder was wir alles so essen anders? Warum? Weil es sogenannte Nutztiere sind? Die werden eben gezüchtet, geschlachtet und dann gegessen. Wir haben keine Beziehung zu dem Tier. Dennoch haben wir Menschen doch ein Herz und können Mitleid für diese Tiere aufbringen, die für uns gequält, gefoltert und dann umgebracht werden.

Ich bitte Sie, liebe Leser, wirklich von ganzem Herzen, weniger Fleisch zu essen. Jeder für sich kann dazu beitragen, dass Massentierhaltung irgendwann der Vergangenheit angehört und wir mit den Tieren respektvoll umgehen. Sie haben es verdient. Vielen Dank diesen großen Traum habe ich, und er wird sich erfüllen da bin ich mir ganz sicher."

Karin Alge-Hof

Papenburg
Autor:
Karin Alge-Hof


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