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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eine Ruine vor der Rettung
Zwischenüberschrift:
Die Stiftung Osnabrücker Club spendet 5000 Euro für das Stüveschachtgebäude
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rettung für das Stüveschachtgebäude: Die Stiftung Osnabrücker Club spendete dem Förder verein für den Erhalt des Gebäudes am Piesberg 5000 Euro.
osnabrück. " Hier kam die Kohle aus dem Berg hier!" Heinrich Halbrügge zeigt auf die Betonplatte unter seinen Füßen. Darunter geht es 207 Meter in die Tiefe des Piesbergs. Und über der Erde erhebt sich eine Ruine: Das Stüveschachtgebäude bietet Spaziergängern einen malerischen Anblick. Doch ist es vom Verfall bedroht.
Darin arbeiteten in den 1890er-Jahren Dampfmaschinen, die Wasser aus dem Berg pumpten: Wasser, das den Bergleuten die Arbeit erschwerte und schließlich unmöglich machte. 1898 war Schluss. Auf dem Bergwerksgelände an der Lechtinger Straße befand sich damals ein ganzes Ensemble von Gebäuden nur dieses blieb stehen.
Vergangenes Jahr gründeten engagierte Bürger einen Förderverein zum Erhalt des Gebäudes. Vor wenigen Monaten begannen sie, den weiteren Verfall aufzuhalten. Von einem Kran aus sicherten Maurer die Steine am oberen Rand mit Mörtel. Damit das Efeu nicht weiter durch die Fugen wachsen kann, kappten Mitglieder des Fördervereins unten am Boden die Pflanzen, damit sie schon mal austrocknen. Auch das gehört zur Rettung: " Das Malerische geht vorerst ein wenig verloren", findet Franz Heidemann, Vorsitzender des Fördervereins.
Das waren die ersten Schritte. Der Förderverein benötigt etwa 480 000 Euro, um das Stüveschachtgebäude in eine begehbare Ruine mit Dach zu verwandeln. Derzeit sind die Mitglieder auf der Suche nach großzügigen Förderern. Wer auch immer helfen wird: Eigenkapital braucht der Förderverein auf jeden Fall. Und dazu verhilft die Stiftung Osnabrücker Club den Mitgliedern mit 5000 Euro.
Fritz Brickwedde, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Osnabrücker Club, erläuterte: " Wir fördern gerne den Erhalt solche Zeugnisse aus der Osnabrücker Geschichte und dieses muss unbedingt erhalten bleiben." Die Rettung hat begonnen.

Bildtext:

Auf bessere Zeiten für den Stüveschacht freuen sich Hans-Christoph Unterberg, Heinrich Halbrügge, Fritz Brickwedde, Nikolaus Demann und Franz Heidemann.Foto: E. Seiler
Autor:
Jann Weber


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