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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Per Flatrate schauen und hören
Zwischenüberschrift:
Für einen Euro mehr pro Semester dürfen Studierende künftig umsonst ins Theater
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ab diesem Semester gehen Studierende der Hochschule und der Universität kostenlos ins Theater. Gut, nicht ganz kostenlos: Der Semesterbeitrag ist dafür um einen Euro gestiegen. Im Gegenzug können sich die Studierenden kostenlose Tickets an der Theaterkasse abholen. Sooft sie wollen: Theater-Flatrate heißt das Zauberwort.
Gegen Vorlage eines gültigen Studierendenausweises gibt es nun kostenlose Tickets für Vorstellungen des Theaters Osnabrück. Inklusive Sinfonie-, Schloss- und Kammerkonzerte des Osnabrücker Symphonieorchesters. Lediglich Premieren sowie Veranstaltungen an Silvester und Neujahr sind aus der Flatrate ausgenommen. Und die Tickets gibt es frühestens zwei Tage vor der Vorstellung.
Die Initiative zu der Kooperation zwischen den Astas und dem Theater ging von beiden Seiten aus: Fabian Pfannenstiel vom Asta der Hochschule sagt, Studierende hätten nach einer Theater-Flatrate gefragt. Und sowohl er als auch sein Asta-Kollege der Uni, Lukas Diekmann, können berichten, dass die Einführung der Flatrate in den Studierendenräten mit großer Mehrheit beschlossen wurden. Aber auch aufseiten des Theaters gab es die Anregung, den Studierenden eine Flatrate anzubieten, sagt Theaterintendant Ralf Waldschmidt.
Jetzt ist der erste Vertrag zwischen den beiden Astas und dem Theater abgeschlossen worden. Laufzeit: drei Semester. Genug Zeit, um zu überprüfen, was bei Studierenden ankommt und was nicht.
Ganz zum Nulltarif rückt das Theater seine Tickets allerdings nicht heraus. Der Theater-Euro, den alle Studierenden bezahlen, fließt ans Theater. Bei rund 20 000 Studierenden und zwei Semestern pro Saison sind das rund 40 000 Euro zusätzlich in der Kasse des kaufmännischen Direktors Matthias Köhn. Wichtiger dürfte aber der Aspekt der Publikumsentwicklung sein. " Wir hoffen, dass mehr Studierende den Weg ins Theater finden", sagt Köhn. Diekmann hingegen sieht es als Aufgabe des Asta, " das kulturelle Leben der Studierenden zu fördern und Anreize zu schaffen". Offenbar eine Win-win-Situation und das mit einer Kultureinrichtung.
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