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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kritik an der städtischen Verkehrspolitik
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Centerinvestor kündigt Abriss offiziell an" (Ausgabe vom 16. Februar).

" Der Brief des Investors hätte schon vor Wochen oder erst in ein paar Wochen kommen können, denn der Inhalt ist so nichtssagend, dass er fast eine halbe Seite wert ist. Es drängt sich geradezu die Frage auf: Wer von der Regenbogenkoalition hat den Investor um den Brief gebeten!? Nach dem Gerichtsurteil für Herrn Klute und der Aussicht, den Neumarkt auf einer Spur für jede Richtung zu öffnen, passt der Brief genau in die Kerbe, den Neumarkt nun doch weiterhin zu sperren, weil ja irgendwann in 2016 mit dem Abriss und damit weiteren Baumaßnahmen zu rechnen ist. Die Gesamtsperrung des Neumarkts für den Verkehr ist ohnehin nicht einsehbar. Denn die Weltstadt Zürich, zwar nur mit circa 400 000 Einwohnern, aber einem Dunstkreis von weit über einer Million Einwohnern, hat auf der Hauptgeschäftsstraße, der Bahnhofstraße, die vom Zürichsee bis zum Hauptbahnhof verläuft und der sie kreuzenden und mit Autos zu befahrenden Uraniastraße den Verkehr per Ampelregelung geregelt, zu jedermanns Zufriedenheit. Auch auf der Bahnhofstraße gibt es Straßencafés und Außengas tronomie. Aber in Osnabrück ist so etwas nicht machbar! Da werden täglich 25 000 bis 30 000 Autos über die Wälle gedrängt, statt über den Neumarkt zu dürfen, der Verkehr staut mit höherem Zeitaufwand, entsprechender Verzögerung bis hin zum Stau und damit mehr Abgas und Luftverschmutzung für die Bewohner am Wall. Aber der Wall kann ja noch sehr viel verkraften, wir fahren demnächst alle mit dem Rad, die Einkäufe im Anhänger, und gehen eifrig zu Fuß. Nur, es gibt auch viele ältere Bewohner, die auf das Auto angewiesen sind [...]. Wir wohnen seit über 60 Jahren an unserer Straße, und da möchten wir auch wohnen bleiben!"

Hans-Gerd Köhne

Osnabrück
Autor:
Hans-Gerd Köhne


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