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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Deutsche und Franzosen inszenieren Kriegspropaganda
Zwischenüberschrift:
Teil des Projekts "Mit den Augen des Anderen" des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Motive aus einer Ausstellung des Kulturgeschichtlichen Museums in Osnabrück sind jetzt von einer deutschen und einer französischen Schülergruppe szenisch inszeniert worden. Mit den Mitteln des Schauspiels stellten die Jugendlichen aus den Jahrgangsstufen neun und zehn Karikaturen der Weltkriegspropaganda aus beiden Ländern dar.
Im Jahr 2012 hatte das Kulturgeschichtliche Museum die Ausstellung konzipiert, die nun Grundlage für die szenischen Darstellungen war. Nachdem die Zusammenstellung typischer deutscher und französischer Propagandakarikaturen mit großem Erfolg in Osnabrück gezeigt wurde, ist sie derzeit in Frankreich auf Wanderschaft und dient dort insbesondere französischen Schulklassen dazu, sich mit dem Thema der Propaganda im Ersten Weltkrieg auseinanderzusetzen.
Im Jahr 2014 initiierte das Kulturgeschichtliche Museum zudem das Projekt " Mit den Augen des Anderen/ Le regard de l′autre Karikatur und Propaganda im Ersten Weltkrieg". Im Rahmen dieses Projekts fand nun der einwöchige Workshop statt, an dem Schüler der Gesamtschule Bad Oeynhausen und aus dem südwestfranzösischen Cahors teilnahmen.
Laut Thorsten Heese vom Kulturgeschichtlichen Museum waren die Ziele des Austauschs unter anderem, an die gemeinsame Vergangenheit beider Länder zu erinnern, einander kennenzulernen und Toleranz und Verständnis füreinander zu entwickeln. In seinen einleitenden Worten sagte Heese, ein solcher Austausch sei gerade heute wichtig, da die europäische Idee derzeit stark unter Beschuss stehe. " Ich würde mich freuen, wenn es zwischen Deutschland und Frankreich weiterhin ein positives Verhältnis gibt so wie es mir selbst meine Eltern, Lehrer und Professoren beigebracht haben."
Im Anschluss sangen die beiden Schülergruppen gemeinsam zunächst die französische und dann die deutsche Nationalhymne. Danach stellten sie Propaganda-Karikaturen aus dem Ersten Weltkrieg im szenischen Spiel dar und zwar zweisprachig. Die Darstellungen wurden vom Publikum mit wohlwollendem Applaus bedacht.

Bildtext:

Deutsche und französische Jugendliche haben im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück Szenen vorgeführt, die sie in einem Workshop erarbeitet haben. Foto: David Ebener
Autor:
stk


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