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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wiemann wäre mit 900 000 Euro dabei
Zwischenüberschrift:
Ratsinterne Info-Veranstaltung zur Düte-Verlegung im GMHütter Zentrum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Einer der großen Streitpunkte bei den GMHütter Haushaltsberatungen ist die Beteiligung von Möbel Wiemann an den Kosten einer Düte-Verlegung gewesen, die für eine Erweiterung des Unternehmens nötig ist. Jetzt gibt es wohl endlich Transparenz hinsichtlich der finanziellen Zahlen.
Georgsmarienhütte. Anfang der Woche hat es eine ratsinterne Info-Veranstaltung im Rathaus zum Hochwasserschutz und dem nötigen finanziellen Aufwand gegeben. Das große Fragezeichen bei vielen Ratsmitgliedern war bisher: Warum kommt die jetzt geplante Lösung mit einer neuen Gewässerführung, die auch mit der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie vereinbar ist, mit rund 2, 95 Millionen Euro auf einmal erheblich günstiger als die Polder-Lösung (4, 5 Millionen), die vorher im Raum gestanden hat? Zwar sind beim ersten Betrag noch einmal 700 000 Euro für mobile Schutzwände entlang der 600 Meter des Düte-Verlaufs hinzuzurechnen, aber die Differenz liegt immer noch im Bereich von knapp einer Million.
Die Erklärung der externen Fachleute beim nicht öffentlichen Termin im Ratssitzungssaal: Der Unterschied kommt zum einen dadurch zustande, dass es sich beim Vier-Millionen-plus-Betrag um eine erste Kostenschätzung in einem frühen Stadium der Schutzkonzepterarbeitung handelte. Außerdem waren in der Summe noch weitere aufwendige Maßnahmen im Oberlauf der Düte enthalten, um am Ende auf das anvisierte Stauvolumen von 80 000 Kubikmetern zu kommen.
Variante mit Staubecken
Die können bei der jetzt geplanten Variante, die Düte durch ein sogenanntes Staubecken zu führen, aber entfallen. Ratsmitglieder zeigten sich mit den jetzt erhaltenen Informationen sehr zufrieden: " Endlich ist einmal nachvollziehbar dargelegt worden, worin die Kostenunterschiede begründet sind."
Die Realisierung und weitere Planung hängen jetzt von der Genehmigung dieser Lösung ab. Voraussichtlich Anfang Mai wird von der Verwaltung im Stadtplanungs ausschuss der aktuelle Sachstand der Planungen vorgestellt.
Die Kostenbeteiligung der Oeseder Möbelindustrie ist seit der Diskussion, Möglichkeiten für eine Firmenerweiterung im Oeseder Zentrum zu finden, ein Thema in den Ratsgremien. Wiemann hat gleich zu Beginn dieser Überlegungen schriftlich gegenüber der Stadt erklärt, die entstehenden Mehrkosten zu übernehmen. Im Spätsommer vergangenen Jahres hieß es zum fünfjährigen Jahrestag des 200-jährigen Regenereignisses vom August 2010 dann aber plötzlich: Das Unternehmen sei raus, da ohne eine neue Führung des Fließgewässers die benötigten Stauwerte nicht zu erreichen seien. Das hatte zu dem Eindruck geführt, die Firma müsse sich gar nicht mehr finanziell beteiligen.
Hier sind jetzt konkrete Zahlen geliefert worden. Danach soll sich der Kostenanteil der Oeseder Möbelindustrie bei knapp einem Drittel der jetzt veranschlagten 2, 95 Millionen Euro bewegen um die 900 000 Euro. Fachbereichsleiter Torsten Dimek wollte diese Summe nicht bestätigen: " Das war eine ratsinterne Info-Veranstaltung. Von uns wird es Zahlen erst bei der offiziellen Vorstellung im Stadtplanungs-Ausschuss geben."
Insgesamt zeigte er sich mit Verlauf und Ergebnis des Termins aber zufrieden: " Ich glaube, dass das ein sinnvolles Treffen war, da jetzt die Zusammenhänge deutlich geworden sind. Alles Weitere hängt jetzt vom Genehmigungsverfahren ab."

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Bildtext:
Die Düte in GMHütte-Oesede soll aus Gründen des Hochwasserschutzes verlegt werden. Die Oeseder Möbelindustrie Wiemann soll sich daran finanziell beteiligen.
Foto:
Jörg Martens
Autor:
Wolfgang Elbers


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