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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zwei Osnabrücker wegen Tierquälerei verurteilt
Zwischenüberschrift:
Mischlingshündin in einem Waldstück in Atter angebunden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Amtsgericht Osnabrück hat zwei Hundehalter zu Geldstrafen verurteilt. Sie hatten ihren Hund " Charlotte" im Wald angebunden und das Tier dort allein zurückgelassen.
Wie die Staatsanwaltschaft Osnabrück am Dienstag berichtet, hat das Amtsgericht Osnabrück einen Mann und eine Frau wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu Geldstrafen von 800 beziehungsweise 600 Euro verurteilt.
Dem Paar, er 33 Jahre und sie 38 Jahre alt, war vorgeworfen worden, am 15. Oktober 2015 in einem Waldstück in Osnabrück-Atter die Mischlingshündin " Charlotte" ausgesetzt zu haben. Dazu banden sie die völlig verängstigte Hündin mit einem Kettenhalsband mit einer Würgevorrichtung hoch an einem Baum an, sodass der Hund sich weder hinlegen noch Wasser aufnehmen konnte. Der hungrige und durstige Hund habe mindestens eine Stunde leiden müssen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. " Charlotte" habe erhebliche Schmerzen erlitten und sei durch das Aussetzen traumatisiert.
Handwerker hatten die Hündin per Zufall entdeckt. " Charlotte" war an einer Stelle in dem Waldstück angebunden worden, die von der Straße nicht einsehbar war. Mitarbeiter des Osnabrücker Tierheimes und der Feuerwehr Osnabrück befreiten die Hündin. Aufgrund der Berichterstattung in der " Neuen Osnabrücker Zeitung" leitete die Staatsanwaltschaft Osnabrück ein Ermittlungsverfahren ein. Das noch junge Tier trug keinen Chip und konnte daher zunächst keinem Halter zugeordnet werden. Wolfgang Herkt, Vorsitzender des Vereins " Tierschutz Osnabrück", und Jagdaufseher Reinhold Rethschulte hefteten sich an die Fersen der mutmaßlichen Tierquäler. Durch " verschiedene Ermittlungsmaßnahmen", so die Staatsanwaltschaft, war es gelungen, die beiden Tierhalter zu ermitteln. Sie gaben die Tat zu und führten als Begründung an, mit der Haltung des Hundes überfordert gewesen zu sein. Angeblich wollte das Paar ohne seinen Hund in Urlaub fahren.
" Charlotte" lebte bis Ende vergangenen Jahres im Tierheim in Hellern. Dann sei es gelungen, für die Mischlingshündin eine Halterfamilie im Landkreis zu finden. " Der Hund hat jetzt alles, was er braucht. Es geht ihm gut", sagte Wolfgang Herkt am Dienstag.

Blidtext:

Charlotte. Das Foto entstand im Tierheim, inzwischen lebt die Hündin bei einer Familie im Landkreis. Foto: rr
Autor:
pm/hin


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