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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Konsequent den ÖPNV entwickeln
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zur Berichterstattung über das Urteil des Verwaltungsgerichts, das die baustellenbedingte Neumarkt-Sperrung für rechtswidrig erklärt hat, da dort derzeit nicht tatsächlich gebaut wird.

" Neumarkt hin, Neumarkt her! Geschäfte hin, Geschäfte her, interessieren keinen Osnabrücker Bürger mehr, wenn zunehmender Autoverkehr, Krach, Verpestung der Luft mit giftigem Stickstoffdioxid das Leben der Stadtbewohner so schwer beeinträchtigen.

Das zu meiden und den Wunsch auf freie, saubere Fahrt für Pendler aus dem Umland in die Stadt weiter zu ermöglichen, das kann nur gelingen, wenn Entscheidungsträger der Politik aus Stadt und Landkreis und ihre Erfüllungsgehilfen der Stadtwerke, Planos, LNVG, VLO, VOS und VDV, ihr entsetzliches Gerangel beenden, ihr Ego einpacken und gemeinsam bestehende Bürgerinitiativen demütig in die Entscheidungen mit einbinden.

Es gibt nur eine Lösung, um hohen Strafzahlungen der Stadt an die Europäische Kommission zu entgehen, sofort, unverzüglich, gemeinsam einen Masterplan für den ÖPNV, nicht nur auf Straßen, sondern auch auf Schienen, zu entwickeln wie zum Beispiel OS-Bahn und zusätzliche Zughalte in und rund um Osnabrück wie am Rosenplatz, in Vehrte und Alfhausen.

Dazu gehören unerbittlich viel mehr Verzicht der Bürger auf den Individualverkehr und ihre Bereitschaft, die öffentlichen Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen zu nutzen. Jetzt muss gehandelt werden, packen wir es an, oder die Menschen müssen bald mit Mund- und Nasenschutz durch die Große Straße ziehen."

Elisabeth Kost

Vehrte

Franz Kahlert

Ostercappeln

Keine Autostadt mehr

" Verwaltungsgericht gibt nur dem Kläger freie Fahrt... nur er darf das von Ost nach West über den Neumarkt fahren. Wie peinlich, wenn ein Osnabrücker Kaufmann für sich und seine Mitarbeiter freie Durchfahrt fordert. Ich bin erschrocken, dass in seinen Augen Osnabrück immer noch die Autostadt aus den 70er-Jahren ist.

Wer hinter die Kulissen schaut, dem wird schnell klar, dass es hierbei um einen persönlichen Streit gegen die Regenbogenkoalition geht. Wird doch der Beschluss des Verwaltungsgerichtes, den Neumarkt (kurzzeitig?) zu öffnen, vom ehemaligen Chef der Bundesumweltstiftung als Sieg des Rechtsstaates bezeichnet. Alle Verkehrsteilnehmer unserer Stadt, ob Fußgänger, Kinderwagenschieber, Rollstuhlfahrer, Radfahrer oder Autofahrer, müssen einvernehmlich an einer umweltverträglichen zukunftsfähigen Lösung arbeiten. Denn wir alle sind, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, daran beteiligt, wie unsere Stadt in Zukunft aussehen wird."

Ebba Ehrnsberger

Osnabrück

Ideenlos

" Wenn sich die Ratsmehrheit nun wegen des Gerichtsbeschlusses der Neumarkt-Öffnung nicht weiter verweigern kann, so werfe ich den verantwortlichen Ratsgremien Ideen- und Konzeptlosigkeit vor. Denn es wurde ja bereits vor Jahren beschlossen, lediglich eine zweispurige Verkehrsführung durchzusetzen [...].

Auch wenn Herr Thiele ein Chaos voraussagt, was sicherlich eintreten wird, so muss man sich doch bereits vor Jahren diesbezüglich Gedanken gemacht haben, wie es denn nun zu bewerkstelligen ist, dass Radfahrer und Fußgänger eben nicht gefährdet werden, denn sonst wäre die Beschlusslage eine andere geworden. Unserem OB Amtsmissbrauch vorzuwerfen und sich dann halbherzig zu entschuldigen, zeigt deutlich, wie tief die Gräben im Rat inzwischen sind. Ich glaube, die Herren Henning und Hagedorn wollen sich hier politisch ein Denkmal setzen, ohne jegliche Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bürger [...]."

Wolfgang Hackmann

Osnabrück

Schildbürgerstreich

" Die ganze Sache um die Neumarktsperrung entwickelt sich langsam, aber sicher zu einem Schildbürgerstreich [...]. Ein Fazit ist, es wird nicht lange dauern, und der Neumarkt und damit Osnabrück wird zum Gespött der Nachbarstädte . [...]"

Cornelia Brandstaeter

Osnabrück
Autor:
Elisabeth Kost, Franz Kahlert, Ebba Ehrnsberger, Wolfgang Hackmann, Cornelia Brandstaeter


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