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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Umweltstraftaten in Stadt und Landkreis
Zwischenüberschrift:
Kriminalitätsstatistik 2015: Aufklärungsquote 75 Prozent
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker Polizeiinspektion hat in Stadt und Landkreis im vergangenen Jahr 296 Fälle von Umweltkriminalität festgestellt ein neuer Höchststand seit 2010. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die In spektion kürzlich veröffentlicht hat.
Im Sechsjahresvergleich nimmt das vergangene Jahr damit eine Spitzenposition ein. Nur 2010, als 289 Fälle registriert wurden, lag die Zahl ähnlich hoch. Ein detaillierter Blick auf die Zahlen offenbart, dass sich in der Stadt Osnabrück im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Umweltdelikte zugetragen haben. 2014 vermeldete die Polizei mit 92 Fällen noch den niedrigsten Wert der vergangenen Jahre diese Zahl ist in 2015 allerdings auf nunmehr 125 angestiegen.
Neuer Spitzenwert
Im Gegensatz dazu sind die Fallzahlen im vergangenen Jahr im Landkreis Osnabrück vom Spitzenwert 192 auf 171 gesunken. Doch durch den rasanten Anstieg in der Stadt Osnabrück steht in der Gesamtstatistik ein plus von 13 Fällen. Im Vergleich zum Jahr 2013 (244 Meldungen) hat sich die Gesamtzahl damit um 52 Fälle erhöht. Die Aufklärungsquote liegt aktuell bei rund 75 Prozent und hat sich damit wie in den Vorjahren weiter gesteigert. Im Jahr 2011 konnte die Polizei nur 64 Prozent der Fälle aufklären.
Zu Umweltdelikten zählt die Polizei unter anderem Gewässer-, Boden- und Luftverunreinigungen.
Im November 2015 durchsuchten rund 20 Polizeibeamte einen Bauernhof in Osnabrück-Hellern. Die Ermittlungen standen im Zusammenhang mit einer Gewässerverschmutzung. Im Februar gelangte eine größere Menge Öl in Osnabrück in die Hase. Die Feuerwehr setzte mehrere Ölsperren ein, trotzdem gelangte der Ölfilm bis nach Bramsche. Bei Arbeiten an einem Verbrauchermarkt war Heizöl ausgetreten und in den Fluss gelangt. Im Dezember war jeweils eine Wasserverschmutzung in einem Regenwasserkanal in Osnabrück-Hellern und im Schinkelaner Röthebach entdeckt worden.
Im Frühjahr 2015 sorgte ein Fischsterben im Violenbach und in der Else für Aufsehen in Melle. Zehntausende Liter Gülle waren aus dem Güllekeller eines landwirtschaftlichen Betriebes gelaufen.
Autor:
sph


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