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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wer braucht noch Geld für Umweltprojekte?
Zwischenüberschrift:
Haarmann-Stiftung kann mit jährlich 150 000 Euro helfen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Vermögen der Haarmann-Stiftung in Osnabrück ist auf sechs Millionen Euro angewachsen. Das heißt: Es ist noch Geld zur Förderung von Naturschutzprojekten da.
Die Haarmann-Stiftung gehört mit ihrem Grundstockvermögen von sechs Millionen Euro inzwischen zu den ganz großen Stiftungen in Osnabrück und in Niedersachsen " zum oberen Fünftel", wie der Vorsitzende Antonius Fahnemann erläutert. Aus dem Ertrag kann die Stiftung jährlich 150 000 Euro ausschütten. Stiftungszweck ist die Förderung des Landschafts-, Tier- und Naturschutzes. Die Stiftung unterstützt Projekte, die dem Erhalt von Umwelt und Natur dienen oder Schäden durch Renaturierung wieder ausgleichen. Auch die Anlage von Biotopen und Schutzgebietes wird gefördert.
Familientradition
Die Stiftung trägt nicht zufällig denselben Namen wie der Haarmannsbrunnen am Herrenteich in Osnabrück. Gertrud Haarmann aus Bremen, Enkelin des Bergwerksdirektors August Haarmann (1840–1913), gründete die Stiftung 2004 und stattete sie zunächst mit 500 000 Euro aus. Als Gertrud Haarmann 2013 starb, floss der Stiftung zusätzlich ein Vermögen von sechs Millionen Euro zu, das im Wesentlichen aus Wertpapieren besteht.
Das Vermögen stammt von Rechtsanwalt und Notar Heino Haarmann, der in Osnabrück als Rechtsberater großer Unternehmensfamilien bekannt und angesehen war. Heino Haarmann baute mit Wertpapieren, vor allem Aktien, ein privates Millionenvermögen auf, das er nach seinem Tod seiner Schwester Gertrud vererbte, die es wiederum ihrer Stiftung hinterließ. Beide, Heino und Gertrud Haarmann, seien stets dem Natur- und Tierschutz sehr zugetan gewesen, sagt Stiftungsvorsitzender Fahnemann. Schon zu Lebzeiten hätten beide diese Ziele " mit erheblichen Geldbeträgen" unterstützt.
Viele Stiftungen leiden zurzeit unter den Niedrigzinsen. Der geringe Ertrag ihrer Anlagen lässt nur wenig Spielraum für Förderungen. Anders die Haarmann-Stiftung: Da das Grundvermögen zum großen Teil aus Aktien besteht, lässt die Rendite großzügigere Förderungen zu. Und da Vorstand und Beirat ehrenamtlich arbeiten und die Stiftungsgeschäfte von Mitarbeitern der Bohnenkampf-Stiftung im Franz-Hecker-Haus miterledigt werden, entstehen " so gut wie keine Verwaltungskosten", wie Franz-Josef Hillebrandt betont. 150 000 Euro stehen jährlich zur Verfügung. " Was wir brauchen, sind Anträge."
Hier Anträge stellen
Wer ein Naturschutzprojekt ins Auge gefasst hat und Unterstützung sucht, kann sich an die Haarmann-Stiftung, Klaus-Strick-Weg 28, 49082 Osnabrück, Telefon 05 41/ 98 26 17 25, Mail: info@ haarmann-stiftung.de, wenden. Es muss sich bei dem Projekt um freiwilligen, zusätzlichen Naturschutz handeln. Pflichtaufgaben, so Fahnemann, unterstütze die Stiftung nicht. Bevorzugt werden Projekte, die Vereine oder Initiativen ehrenamtlich umsetzen wollen. Aber auch Privatleute mit einer guten Idee können sich bewerben.
Autor:
hin


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