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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wie lange sind die Geschäfte geöffnet?
 
Was ist dieses Mal anders?
 
Wo gibt es im Notfall Hilfe?
 
Warum singen Narren ein Halleluja?
 
Wer will zum Konzert?
 
Wie erleben Flüchtlinge den Karneval?
Zwischenüberschrift:
"De Schuimkragen" ab 13 Uhr an der Johanniskirche
 
Wildpinkler müssen mit Bußgeld rechnen
 
Gottesdienst im Kostüm am Sonntag
 
Ohne Promille Karten gewinnen
 
Jeder Knall sorgt für Unruhe
Artikel:
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Originaltext:
Eine für alle Geschäfte geltende Regelung zu den Öffnungszeiten gibt es wie in den Vorjahren nicht. Auf der Homepage der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH (OMT) sind allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit die Öffnungszeiten einiger Einzelhändler aufgelistet. Zwar haben viele Geschäfte, an denen der Karnevalszug nicht direkt vorbeiführt, bis zum frühen Nachmittag geöffnet, wer jedoch nach 13 Uhr shoppen möchte, sollte telefonisch nachfragen, ob der gewünschte Händler geöffnet hat. Hier eine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr):
Galeria Kaufhof: 9.30–13 Uhr; Peek & Cloppenburg: 10–19 Uhr; L& T: 9.30–19 Uhr (Markthalle 9–19 Uhr); Wein Fohs: 10–14 Uhr; Leder Rabe: wegen Inventur geschlossen; C& A: 9–15 Uhr; Schuhhaus Zumnorde: 9.30–15 Uhr; Carl Schäffer: 10–14 Uhr; SinnLeffers: 9.30–13 Uhr; Liberty Woman: 10–15 Uhr; Schuhhaus Bröcker: 9.30–13 Uhr; VOM FASS: 9–13 Uhr (evtl. 14 Uhr); Betten Kirchhoff: 10– 13 Uhr (Hannoversche Straße 9.30–18 Uhr); Uhren Schenk: 9.30–14 Uhr; Kamp-Promenade: 10–13 Uhr; TK Maxx: 10–18 Uhr; Allfrisch: 8–15 Uhr; Stadtgalerie Café: geschlossen; Osnatel-Shop Krahnstraße: 9.30–13 Uhr; Stadtwerke-Servicezentrum: 10–14 Uhr; Heinrich Eicholt Buchhandlung: geschlossen; Heinr. Kolkmeyer: 9.30–14 Uhr; Jonathans & Annas Laden: 10–13 Uhr; Illmer Kunst: 10–13 Uhr; Galerie Moser: 10–13 Uhr; Hosen-Center: 10–15 Uhr.

Party pur in der Innenstadt: Mit dem Ossensamstag steht heute der Höhepunkt des Osnabrücker Karnevals bevor. Es ist der 40. Ossensamstag, und etwas ist dieses Mal anders: Der Straßenkarneval beginnt schon um 13 Uhr an der Johanniskirche mit der Band " De Schuimkragen" aus Haarlem. Der Spielmannszug gehört bei unseren Nachbarn zu den bekanntesten seiner Art. Städtebotschafterin Nelle Vergunst freut sich schon jetzt darauf, die Band wieder in der Stadt begrüßen zu können. " De Schuimkragen" bedeutet " Die Schaumkrone" und verweist auf die Liebe der Combo zu Bier und Party. In Osnabrück waren sie bereits mehrfach bei der Maiwoche zu Gast.
Gemeinsam geht es ab 14 Uhr auf den drei Kilometer langen Marsch zum Rathaus, hinter der Stadtwache, die traditionell den Umzug anführt. Als Letzter startet der Wagen des Stadtprinzenpaares. Wenn Ingo I. und Petra III. am Rathaus angekommen sind, wird die Garde des Stadtprinzen Oberbürgermeister Wolfgang Griesert vorführen und ihm den Schlüssel zur Stadt abnehmen.
NOZ Medien (www.noz.de) berichten im Internet mit einem Liveticker und vielen aktuellen Bildern. Der NDR wird den Umzug ab 13.45 live im Stream zeigen. Der Stream läuft auch am Rathaus auf einer großen LED-Leinwand. " Während des Umzugs kann man sehen, was auf der Strecke passiert, bei der Party läuft dann die Aufzeichnung", erklärt Christian Schäfer, Geschäftsführer des BOK. Das habe in den letzten Jahren schon gut geklappt.
Die Party im Jeckendorf am Markt wird klassisch karnevalistisch. Mit den DJs Chris Heck und Criss Dierker wird zunächst richtig bunt gefeiert. Um 17.30 Uhr steht dann die Elvis-Presley-Coverband " 68 to Vegas" auf der Bühne.
Für die Kleinen gibt es parallel die NOZ-Kinderkarnevalsparty im Alando Palais. Dort werden unter anderem " Frank und seine Freunde" für Stimmung sorgen. Frank wird auch schon zu Beginn des Zuges an der Johanniskirche dabei sein. Dort haben die Veranstalter einen Familien- und Kinderbereich eingerichtet.
Knapp 600 Polizisten, Helfer, Ordner und Sanitäter werden im Einsatz sein. Die Strecke ist auf 2300 Metern abgesperrt und mit 180 Streckenposten abgesichert.

Bilder und Videos:
Im Liveticker berichten wir ab 13 Uhr aktuell mit vielen Bildern und Videos vom Umzug www.noz.de

Angesichts der Sicherheitsdiskussionen ist die Polizei dieses Mal " personell stärker aufgestellt", wie Polizeisprecher Georg Linke sagt. Zahlen nennt er wie immer nicht. In mehreren Besprechungen seien " alle Eventualitäten durchgespielt" worden.
Zahlreiche Beamte werden sich in Zivil unter das Feiervolk mischen und die traditionellen Brennpunkte (wie am Haarmannsbrunnen) im Blick behalten. 90 Sanitäter stehen bereit. Auf dem Schulhof der Domschule wird es wieder ein Erste-Hilfe-Zelt geben.
Wer am Ossensamstag das Wasser nicht halten kann und dann nicht eines der zahlreichen Toilettenhäuschen nutzt, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen. Wenn die Wildpinkler von der Polizei auf frischer Tat ertappt werden. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass für jeden Narren genug Raum für ein Geschäft geboten wird: Rund 190 mobile Toiletten werden in der Innenstadt platziert, hinzu kommen die sanitären Einrichtungen in der Gastronomie, für die teilweise bei Benutzung eine Gebühr fällig wird.
In Köln werden Wildpinkler jetzt stärker zur Kasse gegeben: In der Karnevalshochburg wurde aus einer Ordnungsstrafe von 40 Euro jüngst ein Bußgeld von 60 Euro. Hintergrund: Die Ordnungsdienste müssen die Strafe nicht sofort kassieren, was oft mit Protesten verbunden ist, sondern nur noch die Personalien aufnehmen. Der Bußgeldbescheid landet dann später bei den Tätern.

Die Osnabrücker Narren treffen sich am Sonntag um 18 Uhr in der Franziskuskirche (In der Dodesheide) zu ihrem 4. Ökumenischen Karnevalsgottesdienst. Am Vorabend des Rosenmontags stehen Gedanken und Gebete für die Menschen im Mittelpunkt, die in diesen Tagen nicht feiern können. Der Gottesdienst will zugleich einen Moment der Ruhe im Trubel der närrischen Tage bieten. Viele Osnabrücker Karnevalsvereine schicken Abordnungen mit Fahnenträgern in den heiter-besinnlich dekorierten Altarraum und bieten ein etwas anderes, aber ebenfalls farbenfrohes Bild vom närrischen Treiben.

Stars wie Cro, Rea Garvey und Mark Forster treten am 5. und 6. August beim diesjährigen Schlossgarten Open Air auf. Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention des Diakonischen Werkes verlost am Ossensamstag Karten für das Event.
Wer umsonst zu Cro, Rea Garvey oder Mark Forster will, muss nur eines tun: nicht zu tief ins Glas schauen! Bereits in den vergangenen Jahren waren Mitarbeiter der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention beim Ossensamstag am Checkpoint neben dem Theater präsent. Die fachkundigen Berater stehen dort als Ansprechpartner für Fragen und Gespräche rund um das Thema Alkohol bereit.
" Wir sind sehr dankbar, dass wir mit dem Goldrush Tickethaus einen tollen Partner auf unserer Seite haben, der die begehrten Tickets sponsert", freut sich Präventionsfachkraft Tobias Butke. An der Verlosung können alle Besucher des Ossensamstags teilnehmen, die ihren Atemalkoholwert testen lassen und dabei einen Wert unter 0, 5 Promille haben, für unter 16-Jährige gilt 0, 0 Promille.
" Rauschtrinken taucht in der Karnevalszeit immer wieder in den Medien auf. Wir möchten Jugendliche und auch Erwachsene über Mythen und Gefahren aufklären und über einen risikoarmen Konsum informieren. Immer wieder werden wir gefragt, welche Alkoholmenge überhaupt okay ist." Risikoarmer Konsum bedeutet laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dass Frauen nicht mehr als ein Standardglas Alkohol und Männer nicht mehr als zwei Standardgläser Alkohol pro Tag zu sich nehmen. Dabei sollte an mindestens zwei Tagen in der Woche gänzlich auf Alkohol verzichtet werden. Als Standardglas wird ein kleines Glas Bier, ein Glas Wein oder ein Gläschen Schnaps angesehen.
" Glücklicherweise ist die Zahl der Jugendlichen aus Osnabrück, die wegen einer akuten Alkoholintoxikation stationär behandelt werden mussten, um Rund ein Drittel gesunken", erläutert Butke. Das sei sicher auch auf die konsequente Präventions- und Aufklärungsarbeit, etwa am Ossensamstag, zurückzuführen.

Melanie, ehrenamtliche Helferin bei der Flüchtlingshilfe Rosenplatz, hat das Thema Karneval mit einer Flüchtlingsfamilie und mit Schule und Kindergarten besprochen. " Die Eltern waren gleich dafür, dass ihre Kinder mitfeiern, weil sie wollen, dass sie sich integrieren. Für ein Kind gab es eine Kostümspende, für die anderen habe ich der Mutter gesagt, wo sie günstig Kostüme bekommt", sagt Melanie.
Vom Narrenumzug in Osnabrück werden die Kinder allerdings nichts mitbekommen, nur ihr Vater will hingehen. Die Kinder seien von der Flucht einfach noch zu traumatisiert, sagt Melanie: " Ein Kind rennt bei jedem Knall davon."
Renate Heise hält sich normalerweise vom Ossensamstag fern. Sie ist ebenfalls ehrenamtliche Helferin bei der Flüchtlingshilfe Rosenplatz. " Aber vielleicht frage ich doch mal meinen syrischen Freund, ob er mit seinem kleinen Sohn und mir Lust hat, in die Stadt zu gehen, um diese ungewöhnliche Atmosphäre zu schnuppern", sagt sie.
Im Flüchtlingshaus am Natruper Holz veranstaltet die Diakonie Karnevalsfeiern für die Bewohner. " Dazu gibt es auf dem Gelände Aushänge mit Veranstaltungshinweisen. Wenn Fragen zum Karneval aufkommen, können sich die Flüchtlinge damit jederzeit an die Sozialarbeiter vor Ort wenden", sagt Hannah Buschmann von der Landesaufnahmebehörde.
Autor:
shp, rs, pm, S.,skr


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