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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Runder Tisch befasst sich mit Flüchtlingen am Limberg
Zwischenüberschrift:
Unterbringung auf Kasernengelände geplant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Runde Tisch für die Osnabrücker Stadtteile Dodesheide befasste sich am Dienstag im EMA-Gymnasium hauptsächlich mit dem Thema Flüchtlinge. Am Sonnenhügel gibt es bereits eine Unterkunft, in der ersten Hälfte dieses Jahres sollen weitere Flüchtlinge in der ehemaligen Kaserne am Limberg untergebracht werden.

Noch ist nicht klar, wann und wie viele überhaupt kommen. " Viele sprechen uns an und wollen wissen: Was passiert am Limberg? Wir wollen Ängsten vorbeugen und dadurch einen gesunden Umgang fördern, statt der Entwicklung hinterherzulaufen", so Birgit Strangmann, die mit EMA-Schulleiter Hartmut Bruns den Runden Tisch moderierte. Die Limberg-Frage steht momentan noch unbeantwortet im Raum. Ein Bürgerforum zum Thema soll demnächst darüber informieren.

Gemeinsam erörterten die Vertreter von Schulen, Nachbarschaftshilfe und anderen Einrichtungen sowie interessierte Bürger auch Möglichkeiten zum Engagement und wie man die vorhandene Hilfsbereitschaft unkompliziert in konkrete Aktionen umsetzen kann.

" Was ich nicht wünschenswert finde, sind Verweise auf Internetseiten, über die man dann eventuell jemanden erreichen kann. Wir sollten konkrete Kontakte knüpfen und sagen: Fangen wir an", sagte Hartmut Bruns. EMA-Schülerin Sarah stimmte dem zu: " Es gibt im 10. Jahrgang bestimmt 30 Leute, die gern etwas für Flüchtlinge im Stadtteil machen würden, aber nicht wissen, wie sie anfangen sollen." Flüchtlingssozialarbeiterin Sandra Steinkühler von der Caritas sagte, das Einfachste für alle Beteiligten sei es, ganz konkrete Angebote zu machen: " Wenn zum Beispiel eine Gruppe von Leuten gern mit Flüchtlingen etwas kochen möchte und man auch schon weiß, wann und wo, dann ist das ganz schnell gemacht."

Lars Brink vom Fachdienst Integration der Stadt wies auf die Möglichkeit hin, über die Freiwilligenagentur ein Engagement anzubahnen. Als Beispiel für gelingende Integrationsarbeit nannte er die Tätigkeit der AG Flüchtlingshilfe Rosenplatzquartier: " Da kann man sehen, was sich mit entsprechendem Einsatz formen lässt."

Deutscher Schulpreis

Der zweite Tagesordnungspunkt betraf ein ganz anderes Thema: die Auszeichnung des EMA-Gymnasiums mit dem Deutschen Schulpreis 2015. Damit landete die Schule offiziell unter den 20 besten der Republik. Kriterien sind unter anderem Leistung, Umgang mit Vielfalt und Schule als lernende Institution.

Bildtext:

Auf dem Gelände der ehemaligen Limberg-Kaserne sollen voraussichtlich Flüchtlinge untergebracht werden. Über das

Thema diskutierte der Runde Tisch für die Stadtteile Sonnenhügel und Dodesheide.

Foto

Gert Westdörp
Autor:
Markus Strothmann


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