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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wer wird 100. Stadtbaumpate in Osnabrück?
Zwischenüberschrift:
Pro 300-Euro-Spende aus der Bürgerschaft pflanzt und pflegt der Servicebetrieb einen Baum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Bürger forsten auf: Vier Jahre nach Einführung der Stadtbaum-Patenschaften haben bereits 96 Spender die Anpflanzung neuer Bäume in Osnabrück ermöglicht. Zwar hat die Bereitschaft zur Teilnahme nachgelassen. Dennoch ist man beim städtischen Servicebetrieb OSB mit dem Projekt " sehr zufrieden".
Seit 2012 haben Bürger in Osnabrück die Möglichkeit, Stadtbaumpaten zu werden. Dazu spenden sie der Stadt einmalig 300 Euro. Im Gegenzug pflanzt der OSB einen Baum und pflegt ihn. Weil manche Bürger gleich mehrfach eine Patenschaft übernahmen, wachsen mittlerweile über 100 privat finanzierte Bäume in der Stadt.
" Mit den Stadtbaum-Patenschaften gelingt es uns, die Bürger emotional zu erreichen", stellt Thomas Maag vom Osnabrücker Servicebetrieb fest. Gerade zu Anfang sei die Beteiligung " sehr rege" gewesen. 35 Stadtbaumpaten zählte die Abteilung Grünunterhaltung 2012, im Jahr 2013 waren es sogar 38. Nach einem Durchhänger 2014 mit nur 10 neuen Patenschaften sei die Zahl der Baumspender dann aber wieder angestiegen. 2015 beteiligten sich laut Maag 16 weitere Bürger an der Aufforstung Osnabrücks.
Unter dem Strich ist damit die 100er-Marke in Reichweite gelangt. Schon in den nächsten Tagen und Wochen könnte sich der Jubiläumspate finden. Auf ihrer Internetseite und in Broschüren wirbt die Stadt nach wie vor eindringlich für eine Teilnahme. " Das Pflanzen eines Baumes ist von hoher Symbolkraft, etwas Außergewöhnliches, das über den Tag hinaus Bestand hat", heißt es dort. Es gebe Anlässe, die dieser besonderen Situation entsprechen würden: die Geburt eines Kindes, ein runder Geburtstag, ein Firmenjubiläum – " oder einfach der Wunsch, ein Zeichen zu setzen und der Stadt, in der wir leben, etwas mehr Grün zu schenken".
Doch welcher Baum ist der richtige für den Spender und für Osnabrück? Bei der Auswahl der Baumart steht der OSB den Stadtbaumpaten beratend zur Seite. Für die Stadt kommen jedoch nur heimische Gehölze und Obstbäume infrage, weil sie sich am besten für unser Klima eignen. So könne bei der Pflege auf Kunstdünger und giftige Spritzmittel verzichtet werden.
Noch viel Platz
Auch beim Standort der Neuanpflanzung hat der OSB seine eigenen Vorstellungen. Denn während es sich nach Angaben von Thomas Maag auf dem Grünzug Westerberg bereits knubbelt, gebe es etwa im Hasepark noch " ordentlich Luft". Offiziell bevorzugt werden Flächen in den Stadtteilen Eversburg, Haste, Hellern, Kalkhügel, Lüstringen, Schinkel, Sonnenhügel, Sutthausen, Voxtrup und Weststadt. Auf Sonderwünsche der Stadtbaumpaten könne aber gegebenenfalls Rücksicht genommen werden, sagt Maag. " Wir gucken dann, was sich machen lässt."
Mit seiner 300-Euro-Spende pro Pflanze (Stammumfang 18 bis 20 Zentimeter) gehe der Stadtbaumpate keine weiteren Verpflichtungen ein, so der OSB-Fachmann. Und sollte der junge Baum wider Erwarten eingehen, pflanze die Stadt auf eigene Kosten einen neuen nach.
In der Nähe des Baumes wird außerdem eine Eichenstele mit einem Schild aufgestellt. Darauf ist die Baumart vermerkt, das Pflanzdatum und der Slogan der Aktion " Ein Baum für Osnabrück". Falls nicht anders gewünscht, wird auch der Anlass der Pflanzung eingraviert und natürlich der Name des Paten.

Bildtext:

An jedem Baum, den Stadtbaumpaten für 300 Euro spenden, erinnert eine gravierte Plakette an die Aktion " Ein Baum für Osnabrück". Foto: NOZ-Archiv/ Michael Hehmann
Autor:
Sebastian Stricker


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