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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Energieanalyse für Klärwerk Eversburg
Zwischenüberschrift:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert Stadtwerke-Studie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Etwa 49 000 Kubikmeter Abwasser fallen täglich in Osnabrück an. Rund 90 Prozent davon werden im Klärwerk Eversburg gereinigt, heißt es dazu in einer Presseinformation der Stadtwerke Osnabrück. Um den Energieverbrauch im Reinigungsprozess zu optimieren, haben die Stadtwerke Osnabrück eine umfassende Energieeffizienzanalyse am Standort Eversburg durchgeführt. Das Fazit: Die Anlage arbeitet bereits energieeffizient, es gibt aber noch weitere Einsparpotenziale.
" Mit unserer grünen Initiative KUK, , KompetenzUmweltKlima′, haben wir uns die Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz auf die Fahne geschrieben, die wir konsequent in allen Unternehmensbereichen verfolgen", erklärt Ingo Hannemann, Technischer Leiter der Stadtwerke Osnabrück. " Schließlich gehören Kläranlagen zu den größten Stromverbrauchern im kommunalen Umfeld." Bereits 2013 haben die Stadtwerke deshalb eine Effizienzanalyse im kleineren Klärwerk Hellern durchgeführt. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) folgte dann über einen Zeitraum von insgesamt zwölf Monaten die Analyse in Eversburg. In dem in dieser Form erstmaligen Projekt sieht Franz-Peter Heidenreich, Diplom-Ingenieur bei der DBU, großes Potenzial: " Die Anforderungen für Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit auch für die Abwasserreinigung steigen stetig, und die Potenziale sind enorm", so Heidenreich. " Mit der Analyse in Eversburg haben die Stadtwerke planerisch eine Vorreiterrolle übernommen, da auch zukunftsfähige Maßnahmen betrachtet wurden. Diese lassen sich auf andere Klärwerke ähnlicher Größe übertragen."
In einem ersten Schritt wurden die Stromverbräuche für die einzelnen Reinigungsprozesse mithilfe detaillierter Messverfahren ermittelt. Das Ergebnis: Bereits jetzt ist die Energiebilanz für ein Klärwerk dieser Größe gut. " Dennoch konnten wir anhand der Daten weitere theoretische Einsparpotenziale ablesen, die dann nachdem wir sie auf ihre Umsetzbarkeit geprüft haben als konkrete Maßnahmen beschrieben wurden", erläutert Stadtwerke-Projektleiter Dr. Kai Klinksieg. Optimierungspotenziale zeigten sich zum Beispiel in der Faulraumbeschickung und der Filtratwasserbehandlungsanlage.
Autor:
pm


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