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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück auf dem Weg zur Bienenstadt?
Zwischenüberschrift:
Hochschule will mit Partnern langfristiges Bildungsangebot entwickeln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Osnabrück soll bienenfreundlicher werden. In Kooperation mit dem Fachdienst Naturschutz, der Landwirtschaftskammer, dem Imkerverein und dem BUND will die Hochschule Osnabrück dafür ein langfristiges Informations- und Bildungsangebot zum Thema Honig- und Wildbienen entwickeln.

Die Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur Osnabrück und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördern das Vorhaben mit 20 000 beziehungsweise 30 000 Euro. " Wir wollen Wildbienen und Wildbienenschutz sowohl für Kinder als auch Erwachsene erlebbar machen", sagt Professor Herbert Zucchi von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Daran beteiligen sich auch die Biologische Station Kreis Steinfurt, das Landvolk sowie einige Schulen und Kindergärten.

Die Planer der bienen- und menschenfreundlichen Initiative greifen auf Erfahrungen aus einem einjährigen Pilotprojekt zurück, das vom Rat Osnabrück in Gang gesetzt worden war. Die Kommunalpolitiker hatten im Juni 2013 beschlossen, aus Osnabrück eine Bienenstadt zu machen. Entsprechend wollen die Kooperationspartner jetzt die Vielfalt der Arten und Lebensräume von Wildbienen fördern, aber auch die Honigbiene soll davon pro fitieren. Antonius Fahnemann, Vorsitzender der Haarmann-Stiftung, erklärt dazu: " Gerne tragen wir als umweltorientierte Stiftung dazu bei, Osnabrück zur Bienenstadt zu machen und die Bedeutung von Wild- und Honigbienen in den Vordergrund zu stellen."

Die fachliche Basis bildet eine Kartierung von Wildbienenlebensräumen und - arten auf repräsentativen Flächen des Stadtgebietes. Parallel werden die Angebote an Nist- und Trachtflächen in möglichst vielen Stadtteilen kartiert. Das soll Antworten auf einige Fragen bringen: Welche Bienenarten kommen in Osnabrück vor, wie verteilen sie sich auf das Stadtgebiet, welche Arten sind gefährdet, und wie können Mängel und Defizite behoben werden?

Karsten Behr, der Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung, sieht in dem Projekt großen Nutzen: " Sowohl die praktischen Schutzmaßnahmen als auch das Informations- und Bildungskonzept haben das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zum Erhalt der Wildbienen und ihrer Lebensräume in der Stadt zu leisten."

Dazu werden Info-Punkte in der ganzen Stadt verteilt und über Exkursionsstrecken miteinander verbunden. Zudem können sich Erzieher, Lehrer und alle anderen Bieneninteressierte zu Bienen-Multiplikatoren ausbilden lassen.

Bildtext:

Eine Honigbiene sitzt auf einer Distel und saugt Blütenstaub.
Autor:
pm


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