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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kartoffelvielfalt in Peru und Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Hochschule und Schulen beteiligen sich an Entwicklungsprojekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Entwicklungsprojekt zur Förderung der Kartoffelvielfalt. Ein Thema, das auf den ersten Blick etwas sonderbar erscheint, hat " letztendlich viel mit der sozialen Situation der Landbevölkerung in Peru und mit der alltäglichen Ernährung hier vor Ort zu tun", erläutert Lutz Hethey, Geschäftsführer der Entwicklungsorganisation Help-Age.
Das Projekt " Kartoffeln wachsen nicht im Keller" der Projektpartner Soroptimist International Deutschland, Help-Age und der Hochschule Osnabrück läuft seit dem April 2015 mit verschiedenen Aktionen in Osnabrück und hat 2500 Euro erbracht.
Das Projekt zeigt beispielhaft die Bedeutung von internationalen sozialen Zusammenhängen und spiegelt den Leitsatz " Global denken lokal handeln" wider. Ziel des Projektes war es, " die Vielfalt und Tradition der Kartoffelsaat zu bewahren", berichtet Katja Busch, Projektreferentin von Help-Age. In Peru werden über einhundert den klimatischen Bedingungen angepasste Kartoffelsorten angebaut. Für Elisabeth Breulmann de Villanueva, Präsidentin des SI Clubs Osnabrück, ist der Erhalt dieser Vielfalt wichtig: " Uns geht es darum, den interkulturellen Austausch zu fördern, Tradition und Naturverbundenheit zu bewahren sowie gesunde Alternativen zur Fast-Food-Essenskultur hier vor Ort aufzuzeigen".
Das Projekt hat in Osnabrück mehrere Träger und Institutionen zusammengebracht. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Hellern, Voxtrup und Dodesheide, der Drei-Religionen-Schule sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums " In der Wüste" pflanzten Kartoffeln auf dem Bauernhof Kolkmeier und an weiteren Standorten in Osnabrück. Im Bürgergarten an der Teutoburger Schule waren auch Flüchtlingsfrauen an der Pflanzung beteiligt.
Die gepflanzten Kartoffeln wurden gegen Spenden in der Gesamthöhe von 2500 Euro ausgelöst, die auf dem Bauernhof Kolkmeier als Scheck übergeben wurden. Das Geld wird zur Förderung von vier Projektdörfern in der Puna-Zone in Peru in 3500 bis 4500 Meter Höhe verwendet, " um den dort lebenden alten Menschen bei der Traditionspflege in der Kartoffelsaat zu helfen", erläutert Frau Busch. Das Partnerland Peru wurde auch durch eine Filmvorführung in der Lagerhalle vorgestellt. Durch den Film und die Spendengelder wird für Lutz Hethey " ein Bogen zurück zum Ursprung der Kartoffelsaat gespannt".
Alle Beteiligten bemühen sich um eine Fortführung des Projektes. Schulen, die mitmachen möchten, können sich per E-Mail an Soroptimist International Club wenden: info@ si-club-osnabrueck.de.

Bildtext:

Mit 2500 Euro unterstützt der Soroptimist Club Osnabrück die Organisation Help-Age Deutschland für Entwicklungsprojekte in Peru.

Foto:

Elvira Parton
Autor:
kon


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