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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Noch ein langer Weg
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Ingo Mansfeld " Rücksichtslose Radfahrer" (Ausgabe vom 8. Dezember) mit Bezug auf den Artikel " Grünes Licht für Umbau der Todeskreuzung" (Ausgabe vom 30. November).

" Dem Leserbrief von Herrn Mansfeld mit der Überschrift , Rücksichtslose Radfahrer′ habe ich nichts hinzuzufügen, denn ich stimme den Aussagen ohne Wenn und Aber zu.

Aber die Überschrift ' Grünes Licht für den Umbau der Todeskreuzung' [...] veranlasst mich, zusätzlich etwas zu der Thematik ' Abbiegeunfälle' und den schrecklichen Folgen anzumerken. Die Unfälle an der Ampel Kommenderiestraße sind schrecklich und haben mich insbesondere deshalb tief erschüttert, weil sie ausgerechnet an der ' Spiegel-Ampel' passiert sind. Einige Wochen vorher hat die Stadt Osnabrück auch aufgrund meiner Hinweise diese Spiegel aufgehängt, um gerade diese Lkw- Abbiegeunfälle zu verhindern.

Wir vom Speditions- und Logistikgewerbe wissen sehr genau, dass die ' Spiegel' keine Allheilmittel sind. Trotzdem haben wir (Spediteure und Wirtschaft) der Stadt Osnabrück 70 Ampelspiegel zur Verfügung gestellt, um deutlich zu machen, dass Vorsicht und Rücksicht an den Ampeln notwendig sind.

Immer wieder wird uns Spediteuren vorgeworfen, dass wir in unsere Lkw keine Abbiegeassistenten (wie beim Pkw) einbauen, sondern aus Kostengründen diese Investitionen scheuen. Dass zwischen einem Pkw und einem Lkw (oder Bus) ein Längenunterschied vorhanden ist, sollte an sich jedem klar sein, aber die Unwissenheit über die technischen Probleme ist sehr groß. Zurzeit testen einige Spediteure in Osnabrück diese Fahrerassistenzsysteme, wohlgemerkt testen. Fertige, serienreife und geprüfte Systeme für Lkw und Busse gibt es noch nicht auf dem Markt!

Die Bundesrepublik Deutschland wird im Frühjahr 2016 bei UN-Gremien in Genf den Antrag stellen, dass diese FAS (Fahrerassistenzsysteme) nach technischer Prüfung verpflichtend eingebaut werden müssen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, aber wir in Osnabrück haben mit unseren Tests (Lkw, Bussen, Müllfahrzeugen) und den Erkenntnissen daraus dazu beigetragen, dass dieser Weg beschritten wird."

Siegfried Serrahn

Osnabrück
Bildtext:
Solche Spiegel an den Kreuzungen hier an der Todeskreuzung Johannistorwall/ Kommenderiestraße sollen Radfahrer im " toten Winkel" sichtbar machen.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Siegfried Serrahn


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