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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Pläne für Kühne-Gelände liegen aus
Zwischenüberschrift:
Wohnungen statt Essigproduktion im Baugebiet "Klausegärten" – Grundstücke neu verteilt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Bohmter, Buersche, Bülow- und Humboldtstraße begrenzen ein Baugebiet in Osnabrück-Gartlage, für das die Stadtplaner nun einen Bebauungsplan entwickelt haben. Vielen dürfte das Geviert als ehemaliges Kühne-Gelände bekannt sein.

Das gesamte Planungsgebiet mit dem offiziellen Namen " Klausegärten" umfasst ungefähr 5, 5 Hektar, ein großer Teil davon besteht derzeit aus Gärten. Bedingt durch die Vielzahl von Eigentümern, war eine Schwierigkeit bei der Planung die für eine Bebauung sinnvolle Aufteilung der Grundstücke.

" Wir mussten das gesamte Gebiet neu ordnen", beschreibt Osnabrücks Stadtplaner Franz Schürings die Situation. In einem aufwendigen Verfahren werden die Grundstücke neu zugeschnitten und verteilt. Ein sogenannter Umlegungsausschuss, in dem unter anderen Mitglieder des Rates und externe Experten beteiligt sind, begleitet diese Neuordnung der Flächen. So sollen laut Schürings Ungerechtigkeiten vermieden werden.

Zwar gebe es für das ehemalige Gelände der Firma Kühne bereits einen Bebauungsplan. Der Stadt sei aber auch daran gelegen gewesen, für das gesamte Areal eine Planung vorzustellen, die hier eine verträgliche Nachverdichtung möglich mache. Auch sei für das Wohnprojekt auf den Kühne-Flächen bereits ein Investor vorhanden, der in dreigeschossiger Bauweise plus Staffelgeschoss neben 30 Wohneinheiten auch Platz für Praxen und zum Beispiel einen Bäcker in dem Komplex schaffen will.

Bäume teils geschützt

Die restliche Fläche, die von der Buerschen Straße erschlossen werden soll, sieht eine Bebauung mit zwei Vollgeschossen, aber auch mit Einfamilienhäusern vor. Nach Schürings Worten wird zwar nicht jeder Baum auf den derzeit noch als Gärten genutzten Flächen stehen bleiben können. Einige Bäume seien aber " explizit gesichert" worden.

Auch die Baulücken an der Buerschen Straße sollen geschlossen werden. Diese Flächen sind als " besonderes Wohngebiet" ausgewiesen, um erstens gewerblich genutzten Bestand zu sichern und zweitens einer Neubebauung größere Freiheiten einzuräumen als in einem reinen Wohngebiet möglich.

Sowohl der Bebauungsplan als auch der Flächennutzungsplan liegen aus in der Zeit vom 22. Dezember bis zum 5. Februar, montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr, im Fachbereich Städtebau im Dominikanerkloster, Hasemauer 1. Die Planungsunterlagen sind im selben Zeitraum auch auf der Seite www.osnabrueck.de/ buergerbeteiligung unter Bebauungs- und Flächennutzungspläne im Internet verfügbar.

Bildtext:

Weg mit dem Gestrüpp: Auf dem ehemaligen Kühne-Gelände an der Bohmter Straße im Osnabrücker Stadtteil Gartlage können demnächst neue Wohnungen entstehen.

Foto:

Archiv/ Jörn Martens
Autor:
Dietmar Kröger


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