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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fünf weitere Stolpersteine für Osnabrück
Zwischenüberschrift:
Verlegung am Montag – Gedenken an NS-Opfer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Weitere fünf Stolpersteine werden auf den Bürgersteinen Osnabrücks verlegt jeweils dort, wo die Opfer des Nationalsozialismus zuletzt gewohnt haben. Der Initiativkreis Stolpersteine lädt zu Montag, 7. Dezember, um 13 Uhr zur Benzstraße 9 ein. Als Frida Schröer dort lebte, lautete die Adresse noch " Atter Nr. 15" und gehörte damals noch nicht zum Stadtgebiet. Nationalsozialisten ermordeten Frida Schröer im Alter von 29 Jahren, weil sie langjährige Patientin in einer Anstalt gewesen war. Pate des Stolpersteins ist das Bürgerforum Atter. Weiter geht es in Sutthausen. Die damalige Adresse Grenzweg 67 wurde später in Adolf-Staperfeld-Straße 67 umbenannt. Dort wird um 13.45 Uhr ein Gedenkstein für August Arndt verlegt. Er war als Kommunist politisch Verfolgter des Nationalsozialismus. Er starb sieben Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg an den Folgen seiner Haft im KZ. Pate dieses Stolpersteins ist der SPD-Ortsverein Sutthausen. Um 14.15 Uhr geht es am Bröckerweg 28 weiter mit einer Stolpersteinverlegung für Johannes Beerlage. Die Nationalsozialisten ermordeten ihn 1942 in Ravensbrück, weil sie ihn für " asozial" hielten. Der SPD-Ortsverein Hellern hat die Patenschaft übernommen. An der Goldstraße 38 wird um 14.45 Uhr ein Gedenkstein für Anna-Sophie Blanke verlegt. Sie starb in Altscherbitz. Pate des Stolpersteins ist " International Soroptimist" Osnabrück. Arthur Bock starb in Auschwitz. Die Nationalsozialisten brachten ihn um, weil er Jude war. In Osnabrück hatte er zuletzt am Kanonenweg 15 gewohnt. Dort wird um 15.15 Uhr für ihn ein Stolperstein verlegt, für den eine Privatperson die Patenschaft übernimmt.
Autor:
pm


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