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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Argumente für ein Lkw-Durchfahrtverbot
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Argumente für ein Lkw-Durchfahrtverbot

Zum Artikel " Ratsfraktionen für Lkw-Durchfahrtverbot" (Ausgabe vom 24. November).

" Gleich neben dem Artikel befindet sich ein kleinerer, der mit , Lkw-Fahrer übersieht Radlerin′ überschrieben ist. Der Unfall scheint glimpflich verlaufen zu sein, von , leichten Verletzungen am Kopf′ ist die Rede. Schwerer hat es vor Jahren unseren Sohn Johannes getroffen, als er mit dem Fahrrad unter einen Lkw geriet.

Der Fahrer hatte ihn beim Abbiegen in eine Nebenstraße aufgrund des , toten Winkels′ nicht bemerkt und war über ihn gerollt. Aber auch unser Sohn hatte noch Glück. Das Fahrrad lag wie ein Schutzbügel über ihm, sodass er mit Quetschungen und einem Splitterbruch im Bein davon kam, der allerdings lange brauchte, um auszuheilen. Andere Opfer vergleichbar gelagerter Unfälle haben ihr Leben verloren, auch in unserer Stadt. Und jedes Mal flammte neu die Diskussion über ein Lkw-Durchfahrtverbot auf, um dann wieder abzuebben, bis zum nächsten Unfall.

Ob ein Lückenschluss der A 33-Nord, ein mittlerer Ring um die Stadt herum oder die Umgehungsstraße West das Problem lösen würden, indem sie die Lastwagen aus der Stadt heraushalten, will ich nicht beurteilen. Aber mir ist bekannt, dass es heute technische Möglichkeiten gibt, den , toten Winkel′ zu überwinden, weitestgehend jedenfalls, und so die Gefahr entscheidend zu verringern, dass Radfahrer unter abbiegende Lastwagen geraten. Die im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen und die Verwaltung sollten sich dafür starkmachen, dass kein Lkw mehr unsere Stadt passieren darf, der nicht über die technische Ausstattung verfügt, die solche Unfälle vermeiden hilft. Das sind sie den Opfern und ihren Angehörigen schuldig."

Volker Issmer

Osnabrück
Autor:
Volker Issmer


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