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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Unterbringen der Flüchtlinge in Zelten verhindern
Zwischenüberschrift:
Taskforce für Flüchtlingshilfe zieht im Ausschuss für Feuerschutz und Ordnung Zwischenfazit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Georgsmarienhütte. Die Leiterin der Taskforce für Flüchtlingshilfe beim Landkreis, Bärbel Rosensträter-Harig, hat ein erstes positives Zwischenfazit gezogen. In der aktuellen Sitzung des Ausschusses für Feuerschutz und Ordnung stand außerdem der Jahresbericht der Feuerwehrtechnischen Zentrale auf der Tagesordnung.
" Ich könnte jetzt mühelos zwei Stunden etwas über dieses Thema erzählen", sagte Bärbel Rosensträter-Harig zu Beginn ihrer Ausführungen. Die Leiterin des Fachdienstes Ordnung ist seit Mitte September auch innerhalb der Verwaltung für die Taskforce Flüchtlinge zuständig. Der aus dem US-Militär stammende Begriff Taskforce heißt auf Deutsch nichts anderes als Arbeitsgruppe.
" Dass im Landkreis alles gemeinsam angegangen wird, sieht man schon daran, dass vier Bürgermeister vertreten sind", sagte Rosensträter-Harig. Gemeint sind Guido Halfter (Bissendorf), Ansgar Pohlmann (Georgsmarienhütte), Reinhard Scholz (Melle) und Rainer Ellermann (Ostercappeln). Ziel der Taskforce ist es, kooperative Verwaltungsstrukturen zu entwickeln und zum Beispiel ein gemeindeübergreifendes Wohnraum-Management zu installieren.
Die Unterbringung ist laut Rosensträter-Harig bisher gut angelaufen. " Unsere erste Prämisse bleibt auch weiterhin, dass wir die Flüchtlinge dezentral in den Kommunen unterbringen wollen." Zwangsläufig werde es deshalb auch Gemeinschaftsunterkünfte in den Kommunen geben, für die man den Begriff " Drehkreuz-Unterkunft" gefunden habe. " Mit diesen Unterkünften werden wir das Unterbringen der Flüchtlinge in Zelten in Zukunft hoffentlich verhindern können", sagte Rosensträter-Harig weiter. Die Fachdienstleiterin lobte dann noch die Unterstützung durch die Bürger. Es sei wirklich toll, wie viele private Hilfsangebote übermittelt würden. " Das hat man auch besonders bei den Info-Veranstaltungen zur möglichen Unterkunft in der Georgsmarienhütter Sporthalle gemerkt."
Die Arbeit in der Taskforce laufe schließlich so gut, dass sie ihre Entscheidungsbefugnis noch nie habe anwenden müssen, sagte Bärbel Rosensträter-Harig. " Ich habe noch keinen Kollegen anweisen müssen."
Großes Lob bekam die Fachdienstleiterin anschließend von Rolf Gelinsky (CDU). " Ich würde Sie mit Silvia Neid vergleichen wollen, der Bundestrainerin der Frauen-Fußballnationalmannschaft." Für ihn sei Rosensträter-Harig auch eine Trainerin, und in ihrem Team gebe es ja ebenfalls eine Menge Frauenpower." Den Unmut einiger weiblicher Ausschussmitglieder zog Gelinsky dann allerdings auf sich, als er über die Frauen im Team von Rosensträter-Harig sagte: " Ihre Mädchen habe richtig viel Kompetenz."
Neben dem Thema Flüchtlinge stand natürlich auch der Feuerschutz auf der Tagesordnung das insbesondere, weil sich der Ausschuss nicht im Kreishaus, sondern in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Süd in Georgsmarienhütte getroffen hatte.
Kreisbrandmeister Cornelis van de Water berichtete, dass es ein großes Anliegen der Kreisfeuerwehr sei, ihre Arbeit näher an Migranten heranzutragen, um in Zukunft mehr Menschen mit Migrationshintergrund für die Feuerwehr gewinnen zu können. Kreisrat Winfried Wilkens lobte diesen Ansatz. " Wer die Migranten nicht mitrechnet, der kann die Grundrechenarten nicht."
Harald Schlottmann als Schirmmeister der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Nord und Christian Petersmann als sein Pendant bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale Süd stellten dann noch ihren Jahresbericht 2014 vor. Christian Petersmann hob hervor, dass es in der FTZ Süd seit Frühjahr 2014 eine neue Schlauchwaschanlage gebe, womit man nun auf dem neuesten Stand der Technik sei. Außerdem habe man eine neue Waschkabine zur Reinigung von Chemikalien-Schutzanzügen beschafft. Harald Schlottmann berichtete schließlich noch über den aktuellen Stand der Bauarbeiten des Kreislogistikzentrums Nord des Landkreises, in dem in Zukunft auch die FTZ Nord beheimatet sein wird.

Bildtext:

Das Unterbringen der Flüchtlinge in Zelten soll in Zukunft im Landkreis Osnabrück verhindert werden. Foto: Jörn Martens
Autor:
stk


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